Neue Rundwege in Hütschenhausen führen durch Natur und Ortsgeschichte
- In Hütschenhausen ist das neue Wanderwegenetz Natur+Kultur mit fünf Rundwegen und vier Bewegungsstationen eröffnet worden.
- Foto: Ortsgemeinde Hütschenhausen
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Hütschenhausen. Wer in Hütschenhausen zu Fuß Natur, Bewegung und ein Stück Ortsgeschichte verbinden will, hat jetzt deutlich mehr Auswahl: Seit Freitag, 26. September, ist das neue Wanderwegenetz Natur+Kultur eröffnet.
Fünf verbundene Themenrundwege mit zusammen 23 Kilometern führen durch die Gemarkung. Dazu kommen vier Bewegungsstationen, vier Infotafeln entlang der Wege und vier Überblickstafeln an den Einstiegspunkten, unter anderem an der Ziegelhütte beim MAC beziehungsweise TSV, am Bürgerhaus, am Dorfgemeinschaftshaus Katzenbach und an der Calisthenics-Anlage am Naherholungspark Krämel in der Wiesenstraße. Die einzelnen Routen heißen WaldAktiv, ZeitSpuren, Weiherberg, Panorama und Lorenpfad. Sie sind komplett ausgeschildert. Wer möchte, kann die Wege auch digital nutzen. Wie die Ortsgemeinde mitteilt, gibt es die Routenführung und weitere Informationen unter https://huetschenhausen.de/wandern/.
Projekt in vier Monaten umgesetzt
Zwischen Montag, 26. Mai, und der Eröffnung lagen nach Angaben der Ortsgemeinde nur vier Monate. Ortsbürgermeister Achim Wätzold sagt: „Zwischen Vertragsabschluss am 26. Mai und der Eröffnung lagen nur vier Monate. Bei dieser Förderung ist das eine echte Herausforderung". Herr Schillo von der LAG Westrich-Glantal ergänzt: „In absoluter Rekordzeit wurde das Projekt von der Ortsgemeinde umgesetzt." Die Gesamtausgaben liegen bei 22.955 Euro netto. 19.230 Euro kann die Ortsgemeinde über das Regionalbudget im LEADER-Ansatz geltend machen. Die restlichen Kosten trägt sie selbst.
Einen großen Teil der Arbeit übernahmen Bauhof, Forst und Ehrenamt. Das Team des Bauhofs unter Leitung von Ortsbeigeordnetem Uli Kohl montierte die komplette Beschilderung und alle Bewegungsstationen. Remigius Stuppy brachte die Idee für einen Wanderweg im Ort ein. Paul Junker gestaltete Layout und Satz für Infotafeln und Beschilderung. Ganz neu ist nicht alles an dem Netz. Die Wege binden auch bestehende Angebote ein, darunter Spielplätze wie Heckstücke sowie Projekte von Vereinen wie die Bienenwiese des Imkervereins und die Biotopvernetzung der NSG Moorklee. Wätzold sagt: „Wir möchten unseren Nahraum erlebbar machen und Anreize für Erholung und Ausgleich im Alltag schaffen".
Kurz vor der Eröffnung startete im Marschberg der Hauptholzeinschlag. Revierförsterin Jessica Schäfer half gemeinsam mit LBM und PI Landstuhl dabei, die Routen zu optimieren, damit zur Eröffnung alle Wege begehbar waren. Auch für eine kleine Rückschau war bei der Eröffnung Platz. Der ehemalige Ortsbürgermeister Lothar Leßmeister wiederholte gemeinsam mit Uli Kohl und Achim Wätzold Klimmzüge. Damit knüpfte die Ortsgemeinde an die Eröffnung des Trimm-Dich-Pfades aus dem Jahr 1977 an. Wer die Tour mit einer Pause verbinden möchte, findet laut Ortsgemeinde Einkehrmöglichkeiten direkt an der Route am Bürgerhaus, am TSV Hütschenhausen sowie in den Sportheimen nahe der Wiesenstraße. Hinzu kommen die örtliche Gastronomie und ein kleines Café im Wasgau- und Nettomarkt an Werktagen. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |