Musenpferd des Unnerhaus Kulturclubs geht an Franz Wild und die Kulturfabrik Linden
„Leuchttürme der Gesellschaft geehrt“

V.l.: Uwe Unnold, Nicole Meier, Franz Lutz, Franz Wild und Peter Agné  Foto: Walter
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Von Stephanie Walter

Landstuhl. Die Kulturfabrik Linden und der Künstler Franz Wild aus Mackenbach sind die diesjährigen Kulturpreisträger des Unnerhaus Kulturclubs. Das Musenpferd wurde am vergangenen Sonntag im Rahmen eines Jahresempfangs an die Preisträger verliehen.

„Gönnen Sie sich mehr Kultur!“, lautete der Appell von Peter Agné, dem Vorsitzenden des Unnerhaus Kulturclubs, der zahlreiche Gäste in der Landstuhler Zehntenscheune begrüßen konnte. „Es freut uns und beruhigt uns, heute Leuchttürme unserer Gesellschaft zu ehren“, betonte Agné das große Engagement der Geehrten. So könne man auch positiv in die Zukunft schauen. Besonders freue sich der Verein auf die Zusammenarbeit mit weiteren Kulturschaffenden aus der neuen, größeren Verbandsgemeinde Landstuhl.

Besondere Auszeichnung für Kunstschaffende und Förderer

Das von Konrad Schmitt-Schrollbach geschaffene Musenpferd wird seit 1999 für besonderes kulturelles Engagement verliehen. In diesem Jahr ehrte der Unnerhaus Kulturclub die Kulturfabrik Linden mit dem Kulturförderpreis. Der Kulturverein Linden wurde mit der Intention gegründet, Kunst und Kultur zu fördern. Das Herzstück ist die Kulturfabrik, die im Jahr zwischen fünf und zehn Veranstaltungen auf die Beine stellt. „Hier haben Jugendliche zum ersten Mal die Möglichkeit, vor Publikum zu spielen und das in einem besonderen Rahmen“, hob Nicole Meier, Bürgermeisterin von Linden, den besonderen Stellenwert der Konzert- und Theaterbühne hervor. Sie nahm das Musenpferd zusammen mit Uwe Unnold und Franz Lutz für die Kulturfabrik in Empfang.
Der Kulturehrenpreis ging in diesem Jahr an den Mackenbacher Künstler Franz Wild. In seiner Laudatio blickte Joachim Pallmann auf den Werdegang seines langjährigen Freundes und Kollegen zurück. Wild wurde 1950 in Hettenleidelheim geboren und kam nach seinem Studium der Kunsterziehung und Kunstgeschichte 1980 ans Sickingen-Gymnasium nach Landstuhl.
Bereits in jungen Jahren haben seine Ausstellungen viel Aufmerksamkeit erregt und er gehörte auch zu den Gründungsmitgliedern der Künstlergruppe „Pegasus“. Aber auch am Sickingen-Gymnasium habe er mit seinen Musical-Produktionen großes Engagement bewiesen und dabei seine Schüler auf besondere Weise motiviert. Als „Initialzündung“ hob Pallmann die Winnetou-Ins-zenierung von 1990 mit über 70 Mitwirkenden hervor. Egal, ob bei den Ausstellungen in seinem Atelier oder seinen Musical-Produktionen: Wild habe sich all seinen Projekten immer mit Begeisterung und Herzblut gewidmet. Dabei sei er seinem künstlerischen Schaffen aber immer treu geblieben und habe nie nur rein dekorativ gearbeitet.
Im Anschluss an die Preisverleihung bestand die Möglichkeit zum Austausch und Gespräch. Für eine gelungene und facettenreiche musikalische Umrahmung des Empfangs sorgte die Gruppe „ARTonal“. sw

Autor:

Stephanie Walter aus Wochenblatt Landstuhl

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