Landstuhl rüstet Feuerwehr nach Unglück mit neuen Warnsystemen aus
- Die Verbandsgemeinde Landstuhl rüstet Fahrzeuge und später auch Feuerwehrhäuser mit Rauch- und Hitzewarnsystemen aus.
- Foto: Verbandsgemeinde Landstuhl
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Landstuhl. Nach dem verheerenden Unglück in Offenbach an der Queich verstärkt die Verbandsgemeinde Landstuhl den Schutz ihrer Feuerwehrinfrastruktur. Bereits ab der kommenden Woche beginnt der Einbau von Rauch- und Hitzewarngeräten in Feuerwehrfahrzeuge. Die Verbandsgemeinde hat den Auftrag dafür bereits in der vergangenen Woche erteilt. Die Systeme sollen im Brandfall frühzeitig vor Gefahren warnen und so Fahrzeuge und die darin untergebrachte feuerwehrtechnische Ausstattung besser vor Schäden schützen. Zunächst erhalten 32 Einsatzfahrzeuge die neuen Warnsysteme. Dazu zählen unter anderem Löschfahrzeuge, die Drehleiter und Einsatzleitwagen.
Später folgen auch alle Feuerwehrhäuser
Im zweiten Schritt stattet die Verbandsgemeinde anschließend alle zwölf Feuerwehrhäuser mit entsprechenden Anlagen aus. Wie die Verwaltung mitteilt, ist diese Ausstattung zwar nicht vorgeschrieben. Sie soll den Schutz von Gebäuden, technischer Ausstattung und Einsatzfahrzeugen aber weiter verbessern. Bürgermeister Dr. Peter Degenhardt betont: „Mit der zusätzlichen Ausstattung schaffen wir ein weiteres Stück Sicherheit für unsere Feuerwehr. Unsere Fahrzeuge, Geräte und Gebäude sind für die Gefahrenabwehr unverzichtbar und müssen bestmöglich geschützt werden.“
Die Rauch- und Hitzewarner sind bereits bestellt und teilweise geliefert. Für die Ausstattung der Feuerwehrfahrzeuge fallen rund 11.000 Euro an. Die Kosten für die Anlagen in den Feuerwehrhäusern ermittelt die Verbandsgemeinde derzeit noch im Detail. Die Kosten tragen die Verbandsgemeinde und der Landkreis Kaiserslautern gemeinsam. Der Landkreis übernimmt die Ausgaben für die in der Verbandsgemeinde stationierten Katastrophenschutzfahrzeuge. red/est
Autor:Erik Stegner aus Landstuhl |