Neue Veranstaltungsreihe feiert Premiere in Landau
„Tag der Pfalzgeschichte“

Freuen sich auf den ersten „Tag der Pfalzgeschichte“: Landaus Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Barbara Schuttpelz, Mitarbeiterin des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Institutsdirektorin Dr. Sabine Klapp und die Landauer Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer.
  • Freuen sich auf den ersten „Tag der Pfalzgeschichte“: Landaus Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, Barbara Schuttpelz, Mitarbeiterin des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde in Kaiserslautern, Institutsdirektorin Dr. Sabine Klapp und die Landauer Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer.
  • Foto: Stadt Landau
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Landau. Von digitalen Burgen über Frauenchöre in der Pfalz bis hin zu den satirischen Werken des Landauer Reformators Johannes Bader: Die Premierenveranstaltung der neuen Reihe „Tag der Pfalzgeschichte“ lässt das Herz einer jeden (Hobby-)Historikerin und eines jeden (Hobby-)Historikers höher schlagen. Das Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde mit Sitz in Kaiserslautern hat die neue Veranstaltungsreihe ins Leben gerufen, die künftig im Zwei-Jahres-Rhythmus an wechselnden Orten in der Pfalz stattfinden wird. Erste Gastgeberin ist die Stadt Landau mit ihrem Archiv und Museum. Der „Tag der Pfalzgeschichte“ mit verschiedenen öffentlichen Vorträgen und zwei Kurzexkursionen findet am Samstag, 13. Oktober, von 10 bis 17 Uhr im Gemeindesaal der Stiftskirche statt.
Bürgermeister Dr. Maximilian Ingenthron, selbst studierter Historiker, freut sich über die Gastgeberrolle der Stadt Landau. „Wir werden in diesem Jahr unser Stadtmuseum wiedereröffnen können, das sich mit der Landauer Stadtgeschichte beschäftigt – was läge da näher, als einen noch breiteren Bogen zu spannen und sich einen Tag lang mit verschiedenen Aspekten der Geschichte der gesamten Region zu beschäftigen? Ich danke dem Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde herzlich für die gute Zusammenarbeit wie auch für die Idee, eine solche Reihe ins Leben zu rufen. Mit dem „Tag der Pfalzgeschichte“ zeigen die Historikerinnen und Historiker, dass geschichtliche Forschung nicht im Elfenbeinturm stattfinden muss. Vielmehr bieten die öffentlichen, allgemeinverständlichen Vorträge die Möglichkeit, den Menschen zu zeigen, wie vielfältig Geschichte sein kann und wie wertvoll und spannend sich die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gestaltet.“
„Wir wollen unsere geschichtliche Arbeit nach außen tragen und dabei alle Regionen der Pfalz abdecken“, erläutert Dr. Sabine Klapp, Direktorin des Instituts für pfälzische Geschichte und Volkskunde, die Idee hinter der neuen Reihe. „Wir freuen uns, mit der Stadt Landau und Stadtarchivarin Christine Kohl-Langer starke Partnerinnen gewonnen zu haben, mit denen gemeinsam wir die Premiere der Veranstaltungsreihe bestreiten werden.
Der „Tag der Pfalzgeschichte“ soll ein Austausch- und Informationsforum für Forscherinnen und Forscher sowie für Geschichtsinteressierte sein und darüber hinaus Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit bieten, ihre Arbeiten in der Region bekannt zu machen.“
Im Anschluss an jeden Vortrag gebe es für das interessierte Publikum die Möglichkeit zur Diskussion, betont Dr. Klapp. Die erste Veranstaltung der neuen Reihe wird sich im Schwerpunkt mit Themen aus Landaus Geschichte beschäftigen. „Wir decken verschiedenen Epochen und ein breites Themenspektrum ab – vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit“, erläutert Stadtarchivarin Kohl-Langer.
„Natürlich ist es nicht möglich, an einem Tag einen umfassenden Überblick über Stadt- und Pfalzgeschichte zu geben, aber wir greifen verschiedenen spannende geschichtliche „Häppchen“ heraus und versprechen den Besucherinnen und Besuchern so ein abwechslungsreiches Programm, das für jedes Interesse etwas bietet.“
Die Teilnahme am ersten „Tag der Pfalzgeschichte“ ist kostenlos, allerdings ist eine vorherige Anmeldung beim Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde unter 06 31/3 64 73 03 bzw. info@institut.bv-pfalz.de erforderlich. ben/ld

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