Fertigstellung im zweiten Quartal 2019 geplant
Startschuss für Klimaanpassungskonzept gefallen

Machen sich gemeinsam auf den Weg zu einem Klimaanpassungskonzept für die Stadt Landau: Dr. Rainer Röckle, Geschäftsführer des Fachbüros „iMA“, Markus Abel, Leiter des städtischen Umweltamts, Beigeordneter und Umweltdezernent Rudi Klemm, Edith Schütze, Geschäftsführerin vom Fachbüro „faktorgruen“, Tanja Starck, Projektleiterin für das Klimaanpassungskonzept beim städtischen Umweltamt, Tobias Joa, Koordinator für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans beim städtischen Bauamt, Dr. Christine Ketterer vom Fachbüro „iMA“ und Sonja Blaser vom Fachbüro „Faktorgruen“ (v.l.n.r.). Foto: stp
  • Machen sich gemeinsam auf den Weg zu einem Klimaanpassungskonzept für die Stadt Landau: Dr. Rainer Röckle, Geschäftsführer des Fachbüros „iMA“, Markus Abel, Leiter des städtischen Umweltamts, Beigeordneter und Umweltdezernent Rudi Klemm, Edith Schütze, Geschäftsführerin vom Fachbüro „faktorgruen“, Tanja Starck, Projektleiterin für das Klimaanpassungskonzept beim städtischen Umweltamt, Tobias Joa, Koordinator für die Neuaufstellung des Flächennutzungsplans beim städtischen Bauamt, Dr. Christine Ketterer vom Fachbüro „iMA“ und Sonja Blaser vom Fachbüro „Faktorgruen“ (v.l.n.r.). Foto: stp
  • hochgeladen von Thomas Klein

Landau. Mit der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP) erarbeitet die Stadt Landau derzeit einen „Masterplan“ für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre. Im FNP finden Teilaspekte wie Wohnen, Gewerbe und Verkehr Berücksichtigung – aber auch das Thema Klima stellt einen wichtigen Baustein dar. Neben der Erstellung eines Klimaschutzkonzepts, das aufzeigt, was die Stadt zu den weltweiten Bemühungen, Kohlendioxyd einzusparen, beitragen kann, gibt Landau jetzt erstmals auch ein Klimaanpassungskonzept in Auftrag. Das Konzept hat zum Ziel, die Auswirkungen des Klimawandels im Stadtgebiet abzumildern und eine entsprechende Anpassung vorzubereiten. Mit der Vertragsunterzeichnung fiel jetzt der offizielle Startschuss für das Projekt.
Die beauftragten Fachbüros „faktorgruen“ und „iMA“ aus Freiburg werden gemeinsam mit der Steuerungsgruppe, bestehend aus fachlichen Vertreterinnen und Vertretern des städtischen Bauamts, des Umweltamts und des Entsorgungs- und Wirtschaftsbetriebs, das Konzept erstellen und mögliche Lösungen zur Abmilderung der Folgen des Klimawandels erarbeiten. Unterstützt wird die Gruppe von Weinforscher Dr. Matthias Petgen vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Neustadt an der Weinstraße, der sich intensiv mit den Folgen des Klimawandels für den Weinbau beschäftigt, und der Leiterin des Gesundheitsamtes Landau – Südliche Weinstraße, Anett Schall, die hinsichtlich der Folgen des Klimawandels auf den Menschen berät.
„Klimaschutz und Klimawandel zählen zu den großen Herausforderungen der Zukunft. Das wurde in unserer Stadt auch angesichts des jüngsten Starkregenereignisses deutlich“, erklärt Oberbürgermeister Thomas Hirsch. „Mit der Erstellung des Klimaschutzkonzepts sind wir bereits auf einem guten Weg, die von der Bundesregierung ausgegebenen Klimaschutzziele zu erreichen. Mit der Erstellung des Klimaanpassungskonzept geht es jetzt um unser stadteigenes Klima und die Herausforderung, den Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich zu begegnen“, so der Stadtchef.
Auch Umweltdezernent Rudi Klemm blickt der Erstellung des Klimaanpassungskonzepts freudig entgegen. „Wir freuen uns, dass wir jetzt mit der Erstellung des Konzepts beginnen können und wissen mit den beiden Freiburger Fachbüros, Weinexperte Matthias Petgen und Gesundheitsexpertin Anett Schall kompetente Partnerinnen und Partner an unserer Seite“, betont der Beigeordnete. „Mit Hilfe des Konzepts sollen unter anderem Möglichkeiten zur Förderung der Frischluftbildung im Stadtgebiet gefunden und Wege für eine gute Durchlüftung zur Verringerung des „Wärmeinsel“-Effekts im innerstädtischen Bereich aufgezeigt werden. Auch der Umgang mit Starkregen soll im Laufe des Ausarbeitungsprozesses genauer beleuchtet werden.“
Für die Erstellung des Konzepts sind rund 140.000 Euro veranschlagt. Der Bund fördert die Maßnahme mit rund 76.000 Euro. Die Fertigstellung des Klimaanpassungskonzepts ist für das zweite Quartal 2019 geplant. stp

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