Mehr Geld für Fundtiere: Landau zahlt Tierheim künftig 1,90 Euro
- Wenn ein herrenloses Tier gefunden wird, muss es schnell untergebracht und versorgt werden.
- Foto: Stadt Landau
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Landau. Wenn ein herrenloses Tier gefunden wird, landet es oft im Tierheim Maria Höffner. Damit die Versorgung dort auch in Zukunft verlässlich klappt, regeln die Stadt Landau und das vom Verein Tierschutz Südpfalz getragene Tierheim ihre Zusammenarbeit jetzt neu.
Kern der Vereinbarung ist eine höhere Pauschale für die Versorgung von Fundtieren. Der Landauer Stadtrat hat zugestimmt, dem Tierheim in den Jahren 2027 und 2028 1,90 Euro pro Einwohnerin und Einwohner sowie Jahr zu zahlen. Aktuell liegt die Fundtierpauschale bei 1,45 Euro. Zuvor lag sie lange Jahre bei 1 Euro.
Bürgermeister Lukas Hartmann begründet den Schritt mit gestiegenen Kosten und einer wachsenden Zahl an Tieren, die das Tierheim aufnehmen muss.
Warum Fundtierversorgung mehr ist als Futter
Hinter der Versorgung eines Fundtiers steckt nach Angaben der Stadt mehr als ein gefüllter Napf. Das Tierheim nimmt Tiere auf, bringt sie unter, pflegt sie und organisiert tierärztliche Behandlungen.
Neben Fundtieren aus Landau und dem Landkreis Südliche Weinstraße nimmt die Einrichtung auch Tiere auf, die Behörden sichergestellt haben.
Das Tierheim steht laut Stadt zusätzlich vor weiteren Herausforderungen. Die Zahl der aufgenommenen Fundtiere steigt. Gleichzeitig werden Futter, Energie und Medikamente teurer. Dazu kommen notwendige Sanierungsarbeiten an den Gebäuden im Rodenweg. Die neue Vereinbarung soll helfen, die Aufgaben dauerhaft zu erfüllen.
Auch Unterstützung aus der Bevölkerung bleibt aus Sicht der Stadt wichtig. Bürgermeister Lukas Hartmann nennt dafür Geld- oder Sachspenden, ehrenamtliches Engagement oder die Vermittlung eines Tieres in ein neues Zuhause.
Weitere Informationen zu Tieren und Vermittlung gibt es online unter www.tierheim-landau.de.
Autor:Annina Ksionsek aus Landau |