Landau testet neues Verfahren gegen Stolperstellen auf dem Rathausplatz
- Auf dem Rathausplatz testet die Stadt ein Verfahren gegen Unebenheiten im Pflaster.
- Foto: Stadt Landau
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Landau. Wer über den Rathausplatz läuft, merkt die Unebenheiten oft bei jedem Schritt. Am Mittwoch, 21. Oktober, testet die Stadt Landau deshalb ab 8 Uhr ein Verfahren, das das historische Pflaster glätten und Wege für Fußgängerinnen und Fußgänger angenehmer und sicherer machen soll.
Besonders Menschen mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen haben auf dem Platz Probleme. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass das Stadtbauamt mehrere Möglichkeiten geprüft hat. Im Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Mobilität stellte die Verwaltung im August verschiedene Verfahren vor. Als wirtschaftlichste Lösung gilt demnach der Einsatz einer Feinfräse.
Ganz entschieden ist aber noch nichts. Die Stadt betont, dass das Verfahren Risiken birgt und das Ergebnis von mehreren Rahmenbedingungen abhängt.
Erst kleine Testfläche, dann mögliche Arbeiten auf zwei Wegen
Am Mittwoch bearbeitet eine beauftragte Fachfirma zunächst eine kleine Fläche abseits der Hauptwege. Dabei trägt sie die Pflasteroberfläche in mehreren Durchgängen jeweils etwa drei bis fünf Millimeter ab. Danach prüfen die Beteiligten direkt vor Ort, ob das gewünschte Ergebnis erreicht ist.
Fällt der Test positiv aus, bearbeitet die Firma noch am selben Tag zwei diagonale Wege über den Rathausplatz. Zeigt sich dagegen, dass das Pflaster durch die Fräsarbeiten zu stark beschädigt wird, brechen die Verantwortlichen die Arbeiten ab.
Die Stadt sucht damit nach einer einfachen und wirtschaftlichen Lösung, um den Rathausplatz besser nutzbar zu machen und zugleich den Charakter des Platzes zu erhalten.
Autor:Annina Ksionsek aus Landau |