La Ola: Warum die große Modernisierung noch nicht starten kann
- Im LA OLA in Landau stehen größere Bauarbeiten bevor, der genaue Starttermin ist aber noch offen
- Foto: Fotografie Britta Hoff
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La Ola Landau. Im Freizeitbad La Ola laufen die Vorbereitungen für eine große Modernisierung. Einen Starttermin für die Bauarbeiten nennt die Stadtholding Landau bisher nicht, weil noch wichtige finanzielle und rechtliche Fragen geklärt werden müssen.
Das Bad zählt nach Angaben der Stadtholding zu den großen Infrastrukturprojekten der kommenden Jahre in Landau. Technik und bauliche Anlagen gelten als in die Jahre gekommen und teilweise marode. Die Stadtholding sieht eine grundlegende Modernisierung als Voraussetzung, damit das La Ola als zentrale Freizeit- und Sportstätte für Stadt und Region erhalten bleibt.
Förderzusagen spielen eine zentrale Rolle
Martin Messemer, Geschäftsführer der Stadtholding Landau, erklärt: „Das La Ola liegt vielen Menschen in Landau am Herzen, uns auch. Deshalb möchten wir die Modernisierung so zügig voranbringen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass alle rechtlichen, finanziellen und technischen Rahmenbedingungen erfüllt sind. Sorgfalt geht hier vor Schnelligkeit. In diesem Zusammenhang sei es wesentliche Voraussetzung, dass wir von Bund und Land zu den laufenden Förderanträgen eine positive Rückmeldung erhalten, weil wir ohne diese Unterstützung diese Mammutaufgabe als Stadt Landau nicht stemmen können“.
Geschäftsführerin Lena Dürphold ergänzt: „Wir wollen das La Ola langfristig zukunftsfähig aufstellen und gleichzeitig verantwortungsvoll mit öffentlichen Mitteln umgehen“.
Die Stadtholding arbeitet nach eigenen Angaben weiter an den Planungen. Vor einem Jahr fand im Mainzer Innenministerium ein Grundsatz- und Auftaktgespräch zur Modernisierung statt. Parallel dazu erarbeitete das Team Konzepte, bereitete Ausschreibungsunterlagen vor und schrieb Förderanträge.
Die Verantwortlichen verweisen auf die Komplexität des Projekts. Neben Planung und Finanzierung müssen Vorgaben der Fördermittelgeber, vergaberechtliche Anforderungen und Abstimmungen mit politischen Gremien berücksichtigt werden.
Einen Schwerpunkt legt die Stadtholding auf Fördermittel. Sie stellte unter anderem einen Antrag auf den Bundesbooster, das Regionalbudget des Sondervermögens „Infrastruktur und Klimaneutralität“ des Bundes beziehungsweise des Sondervermögens des Landes „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“.
Parallel prüft die Stadtholding, ob einzelne Arbeiten vorgezogen werden müssen, um den Badebetrieb aufrechtzuerhalten. Solche Maßnahmen müssen ebenfalls finanziert werden und könnten Auswirkungen auf die Gesamtmaßnahme haben. Die Stadtholding bewertet diese Fragen nach eigenen Angaben aktuell.
Christof Drost, Betriebsleiter des LA OLA, sagt: „Gemeinsam mit der Stadt arbeiten wir daran, unter den gegebenen Umständen die Voraussetzungen für die Modernisierung zu schaffen und gleichzeitig einen verlässlichen Betrieb des Bads sicherzustellen. Mein Team und ich danken allen Besucherinnen und Besuchern für ihr Verständnis und für das große Interesse an der geplanten Modernisierung“.
Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |