Grundschule Dammheim wächst weiter: Neuer Anbau schafft Platz für Betreuung und Mensa
- Der Erweiterungsbau bringt der Grundschule Dammheim zusätzliche Räume für Unterricht, Betreuung und gemeinsames Essen.
- Foto: Stadt Landau
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Landau-Dammheim. Mehr Platz für Unterricht, Betreuung und gemeinsames Essen: Die Grundschule Dammheim hat ihren neuen Erweiterungsbau offiziell eingeweiht. Die Schule besuchen Kinder aus Dammheim und Bornheim.
Mit der Schulgemeinschaft um Schulleiterin Sabine Pfeiffer weihten Landaus Bürgermeister Lukas Hartmann und Beigeordnete Jennifer Braun die neuen Räume ein. Zur Feier kamen auch die Beigeordnete der Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich, Pia Werling, Schulrätin Silke Schick sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Stadtverwaltung, Architekturbüro und beteiligten Gewerken. Wie die Stadtverwaltung Landau mitteilt, setzte das städtische Gebäudemanagement (GML) das Bauprojekt um.
Neue Räume auf 391 Quadratmetern
Das GML schuf auf rund 391 Quadratmetern zusätzlicher Innenfläche einen Mehrzweckraum, einen Speiseraum, zwei Betreuungsräume, ein Klassenzimmer sowie Flur- und Nebenflächen. Damit rüstet die Stadt die Grundschule dauerhaft für zwei Klassen pro Jahrgang mit insgesamt acht Klassen und bis zu 141 Kindern.
Braun verband die Einweihung auch mit einer persönlichen Erinnerung. Sie besuchte selbst die Grundschule im Landauer Stadtdorf.
Hartmann begleitete das Projekt nach Angaben der Stadt noch als damaliger GML-Dezernent. Er verwies darauf, dass es nach dem ersten Anbau am Standort bereits die zweite Erweiterung ist.
Holzbau, Erdwärme und Photovoltaik
Beim Neubau setzt die Stadt nach eigenen Angaben auf Nachhaltigkeit. Das Gebäude entstand als Holzkonstruktion und schließt stufenlos an den Bestand an. Elf bis zu 95 Meter tiefe Erdsonden sollen ermöglichen, dass die gesamte Schule zu rund 98 Prozent mit Erdwärme beheizt wird. Die Stadt finanzierte die Heizungsanlage aus KIPKI-Mitteln der Klimastabsstelle.
Dazu kommen eine Photovoltaikanlage und 461 Quadratmeter begrüntes Dach. Die PV-Anlage soll künftig rund 50.000 Kilowattstunden Strom im Jahr erzeugen. Der prognostizierte Bedarf liegt bei rund 35.000 Kilowattstunden. Damit entspricht die Schule bilanziell einem Null-Energie-Gebäude.
Die Grundschule Dammheim ist ein gemeinsamer Schulstandort für Kinder aus Dammheim und der Ortsgemeinde Bornheim. Im laufenden Schuljahr besuchen 115 Kinder die Schule, davon 55 aus Dammheim und 60 aus Bornheim.
Für die Kostenaufteilung vereinbarten die Stadt Landau und die Verbandsgemeinde Offenbach an der Queich 2022 eine Grundlage, basierend auf einer damaligen Schülerzahl von 126 Kindern. Daraus ergibt sich eine Kostenbeteiligung von 64 Prozent für die Verbandsgemeinde Offenbach und 36 Prozent für die Stadt Landau.
Auch im Außengelände packten viele mit an. Schulhof, Spielplatz und Grünanlagen gestalteten Schule, Lehrkräfte, Schulelternbeirat, Förderverein, Eltern, Handwerk und Verwaltung gemeinsam. Besonders die Eltern brachten viel Eigenleistung ein.
Insgesamt verfügt die Grundschule Dammheim nun über rund 1.401 Quadratmeter Innenfläche und rund 2.660 Quadratmeter Freifläche. Die Gesamtkosten für das Bauprojekt liegen bei rund 1,85 Millionen Euro. Das Land Rheinland-Pfalz fördert das Vorhaben über die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mit 910.000 Euro.
Autor:Annina Ksionsek aus Landau |