Achterbahn oder Nestschaukel? Kinder planen Spielplatz in Landau mit
- Kinder und Familien bringen ihre Wünsche für die Neugestaltung des Spielplatzes ein.
- Foto: Stadt Landau
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Landau. Klettern, planschen, schaukeln oder sogar ein Baumhaus: Kinder und Familien aus dem Horst haben erste Ideen für die Neugestaltung des Spielplatzes in der Dresdner Straße eingebracht. Die Stadt Landau sammelte die Wünsche beim Kinderfest zum Weltkindertag auf dem Danziger Platz.
Unter dem Motto Deine Idee, Dein Wunsch, Dein Spielplatz nannten kleine und große Spielplatzfans, was ihnen für den Platz wichtig ist. Auf der Wunschliste stehen unter anderem Kletter- und Balanciermöglichkeiten, eine Nestschaukel, Angebote für Kleinkinder, Wasser- und Sandspiele, ein Trampolin, Sportmöglichkeiten sowie mehr Schatten und Plätze zum Sitzen und Picknicken.
Auch besonders große Wünsche kamen auf die Karten. Genannt wurden laut Stadt Landau auch eine Achterbahn und ein Kino.
Wie es mit der Planung weitergeht
Die Rückmeldungen vom Weltkindertag fließen jetzt in die weitere Planung ein. In einem nächsten Schritt will die Stadt gezielt auch umliegende Einrichtungen und weitere Nutzergruppen beteiligen.
Anschließend prüft die städtische Grünflächenabteilung, welche Ideen sich unter den räumlichen, gestalterischen und finanziellen Rahmenbedingungen umsetzen lassen. Auf dieser Grundlage entsteht dann ein Entwurf für die Weiterentwicklung des Spielplatzes Dresdner Straße.
Der Spielplatz ist Teil einer größeren Entwicklung im Horst. Im Städtebauförderprogramm Sozialer Zusammenhalt – Landau Horst arbeitet die Stadt gemeinsam mit einem Quartiersmanagement und den Menschen vor Ort daran, das Quartier weiterzuentwickeln und die Lebens- und Aufenthaltsqualität zu verbessern.
Auch der Danziger Platz, nur wenige Schritte vom Spielplatz entfernt, soll in den kommenden Jahren umgestaltet werden. Dort sind Ideen aus einer Bürgerbeteiligung bereits in die Planungen eingeflossen. Spielplatz und Platz bilden damit zwei wichtige Bausteine für die weitere Entwicklung des Quartiers.
Bau- und Bürgerbeteiligungsdezernentin Jennifer Braun sagt: „Im Horst passiert gerade richtig viel – und uns ist wichtig, dass die Menschen im Quartier diese Entwicklung mitgestalten können“. „Gerade bei einem Spielplatz müssen wir vor allem denen zuhören, die ihn am Ende nutzen: den Kindern und Familien. Ihre Ideen geben uns wichtige Hinweise für die Planung. Natürlich wird nicht jeder Wunsch – Stichwort Achterbahn – Wirklichkeit werden können. Aber genau darum geht es bei guter Beteiligung: frühzeitig zuhören, Wünsche aufnehmen und dann transparent schauen, was gemeinsam möglich ist.“
Autor:Annina Ksionsek aus Landau |