Radsport
Die Auswirkungen eines Bremsgummiwechsel!!!
- Das Rad nach dem Sturz am 30.7.1975
- Foto: Rudi Birkmeyer
- hochgeladen von Rudi Birkmeyer
[b]
Vor 50 Jahren!
[/b]
Am Vortag des 30. Juli 1975 während der RLP-Rundfahrt mit Start in Landau wechselte unser Mechaniker an meinem Rennrad die Bremsgummi. Leider wurden dabei nicht die „Bremszüge“ überprüft die wohl sehr stark angegriffen waren.
Bei der ersten steilen Abfahrt, beim Anfahren einer scharfen Kurve bei Tempo 70km/h packten die neuen Bremsklötze kräftig zu. Das verkrafteten die beiden „Bremszüge“ aber leider nicht mehr. Zeitgleich gaben sie ihren „Geist“ auf!!!
In einer Abfahrt bei Daun vor einer Kurve passierte das Unglück - und dies mitten in dem großen Fahrerfeld! Ungebremst rollte ich dem mehrfachen Weltmeister Tour de France Etappengewinner und Träger des Gelben Trikot, Klaus Peter Thaler, ins Hinterrad und stürzte. Der „Künstler auf dem Rennrad“ schüttelte sich nur kurz. Dagegen flog ich unter einer Leitblanke hindurch einen Hang hinunter. Mit gebrochenem Schlüsselbein blieb ich in einer Brombeerhecke liegen! Nach der Versorgung im Krankenhaus in Kirn nach Etappenschluss, man transportierte mich tatsächlich mit meinem unbehandelten Bruch die ganze restliche Etappe (ca. 130 km) hinter dem Feld her, war ich am Abend wieder, beim Empfang der Tour - Familie im Etappenort Kirn. Thaler fragte mich wie es mir geht und meinte dann: “Warum hast Du Dich nicht bei mir abgestützt – ich hätte dich dann ausgebremst!“
Der „Bruch“ war natürlich der Grund für meinen abrupten Ausstieg am vorletzten Tag aus der Rundfahrt. Wie gerne wäre ich am nächsten Tag in meiner Heimatstadt Landau durch das Ziel gerollt!
Meine damalige Teilnahme bei der bedeuteten Rundfahrt für Amateure war eh schon sehr außergewöhnlich. Als ehemaliger Radsportler des RSV Landau – Mörlheim durfte ich mit Sondergenehmigung den Prolog in Landau mitfahren, inzwischen ging ich ja für Chio Mannheim an den Start.
Nach dem Rennen kam meine ehemaliger Jugendtrainer, Heinz Wittner zu mir, er sagte: „Im Rheinlandpfalz – Team ist noch ein Platz frei geworden – willst du die Rundfahrt mitfahren?“ So machte ich mich noch am späten Abend auf, besuchte mein damaligen Chef bezüglich Urlaub und suchte die Dinge zusammen die man für eine mehrtätige Radrundfahrt benötigt. Eine optimale Vorbereitung für eines der bekanntesten Radsportereignisse. Wahrscheinlich war ich einer der wenigen echten Amateure sprich: „Feierabendfahrer“ die bei diesem große Radrennen mitfahren durften!
Bei der „Tour der Hoffnung“ in Kassel im letzten Jahr traf ich dann Klaus Peter wieder. Und wie es das Schicksal will – endete die Benefizradtour für mich wiederum mit einem Sturz und musste nach dem 1. Tag die Spendenradtour verlassen. Der Vereinsarzt von Bayern München, Jupp Kappelmann kümmerte sich rührig um mich und kein geringerer als Nationalspieler und Trainer Felix Magath chauffierte mich zum meinem Auto.
Schön aber, dass wir Alle heute noch in unserem Alter aktiv gemeinsam Spenden, für besondere Zwecke, einsammeln können!!!
Warum diese Engagement???
DAS SAGEN PROMINENTE DAZU:
"Ich habe zwei gesunde Kinder. Ich sehe es als Verpflichtung an, wenn man eine gewisse Popularität hat, dass man davon auch einen Teil wieder zurückgibt. Bei der Tour der Hoffnung und der VOR – TOUR der Hoffnung lässt sich sehr viel bewirken. Im letzten Jahr haben wir beispielsweise alleine bei der Tour der Hoffnung 1,2 Millionen Euro eingefahren."
So KLAUS PETER THALER, 4-FACHER QUERFELDEINWELTMEISTER
Rudi Birkmeyer
Es darf natürlich noch weiter gespendet werden:
Unterstütze bitte ein tolles Projekt:
"SPENDET EUER GELD DANN SEID IHR EIN HELD UND HELFT KREBSKRANKEN KINDER AUF DER GANZEN WELT!" (Ella Birkmeyer, 11 Jahre)
Das Spendenkonto:
VOR-TOUR der Hoffnung e.V. DE74 5485 0010 1700 2771 04
Sparkasse Südpfalz
Autor:Rudi Birkmeyer aus Offenbach |
|
| Rudi Birkmeyer auf Facebook | |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.