Heilpädagogium Schillerheim und Kinderheim Stauf bei Deutscher Fußballmeisterschaft für Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen
Elfmeter in der Nachspielzeit entscheidet

„Pfälzer Stiftungskicker “

Kirchheimbolanden. Es war so knapp: Ein Elfmeter in der Nachspielzeit verhinderte letztlich, dass die Jungs aus dem evangelischen Kinder- und Jugendheim Stauf und dem Kirchheimbolandener Heilpädagogium Schillerhain bei der am Pfingstsonntag in Lübeck ausgetragenen Deutschen Fußballmeisterschaft für Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen mehr erreichten als den neunten Platz. Mit dem waren die „Pfälzer Stiftungskicker“ – so der Name des gemeinsamen Teams aus den beiden Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen der evangelischen Heimstiftung Pfalz – am Ende aber dennoch zufrieden, wie André Müller, Erzieher im Kinderheim Stauf und einer der Betreuer des Teams betont: „Alles in allem war das Turnier ein tolles Erlebnis und eine einmalige Erfahrung für alle Beteiligten.“

„Wenn am Ende ein einstelliger Platz für uns herausspringt, wären wir darüber sehr glücklich“, hatte Müllers Trainer- und Erzieher-Kollege Bruno Dietz aus dem Heilpädagogium Schillerhain vor dem Turnier noch betont. Und nach dem ersten Spiel der „Pfälzer Stiftungskicker“ war alles andere als klar, dass es am Ende dafür reichen würde. Denn gegen die Mannschaft von PowerKiErSt aus Kiel mussten die Jungs aus Stauf und Kirchheimbolanden gleich eine Niederlage einstecken, auch wenn die mit 0:1 denkbar knapp ausfiel. Doch dank einer deutlichen Leistungssteigerung und einem klaren 3:0 gegen die „Black Sheeps“ vom CJD Oberurff in Hessen konnte das Team nach dem zweiten Match wieder auf die Qualifikation für das Viertelfinale hoffen. Voraussetzung dafür war allerdings ein Sieg im dritten Vorrundenspiel gegen „The Wild Ten“ aus Berlin.

Was dann folgte, war an Dramatik kaum mehr zu überbieten. Bis in die Nachspielzeit stand es in der ausgeglichenen Partie 0:0. Ein Elfmeter in der Nachspielzeit entschied das Spiel schließlich zugunsten der Berliner. Entsprechend groß war bei den „Pfälzer Stiftungskickern“ die Enttäuschung über den verpassten Viertelfinaleinzug. So sollte wenigstens im letzten Spiel noch einmal ein Sieg her – und der gelang auch: Mit einem furiosen 4:0 wurde die Mannschaft vom CJD Elze deutlich geschlagen und aufgrund der guten Tordifferenz im Gesamtklassement der neunte Platz unter insgesamt 21 Teilnehmern belegt. Als Glücksfall erwies sich dabei im Nachhinein eine personelle Umstellung, die sich kurz vor der Abreise noch ergeben hatte: an Stelle von zwei ausgefallenen Spielern war aus Stauf Monzer Hamade in die Mannschaft nachgerückt, der sich als brandgefährlicher Stürmer präsentierte und gleich mehrere Tore für sein Team erzielte. Einen Pokal gab’s am Ende für die „Pfälzer Stiftungskicker“ dann auch noch: Das Team erhielt die Auszeichnung für den besten Torhüter des Turniers.

Yannick Völkl, Daniel Mokstadt und Justin Laub hatten sich auf der Position abgewechselt und in vier Spielen – abgesehen von dem Elfmeter – nur ein Gegentor kassiert. Wobei André Müller und Bruno Dietz eigentlich nur ungern einzelne Spieler aus ihrem Team herausheben wollen: „Wir können nur sagen, dass die Leistung von allen unseren Spielern top war und wir mit Justin, Yannick, Jason, Dario, Delano, Damien, Fabrice, Marcel, Monzer und Daniel sehr zufrieden sind.“
Der Turniersieg ging – wie bereits bei allen drei vorangegangenen Turnieren – an die „Campus Kicker“ aus Gelsenkirchen, die sich im Finale gegen das evangelische Kinderheim Herne durchsetzten.
Für die „Pfälzer Stiftungskicker“ ging es am Pfingstmontag noch an den Timmendorfer Strand, bevor sie die Heimreise in die Pfalz antraten. ps

Autor:

Laura Braunbach aus Ludwigshafen

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