Langjähriger Vorstand abgewählt - anonymer Brief mit schweren Vorwürfen
Eklat beim Tierschutzverein Donnersberg

Das Tierheim in Kirchheimbolanden
  • Das Tierheim in Kirchheimbolanden
  • Foto: Hannelore Banas
  • hochgeladen von Claudia Bardon

Kirchheimbolanden. Große Diskussionen, unter anderem auch auf dem Mitmach-Portal des Wochenblatts von Lesern für Leser, gibt es seit Tagen über die Mitgliederversammlung des „Tierschutzvereins Donnersberg/Tierheim Kirchheimbolanden“ von vergangener Woche, bei der eine  zuvor ungeahnte Menge an Mitgliedern erschien. Die Bandbreite der Vorwürfe und Geschehnisse, basierend auf einem anonymen Brief, ist groß. Anzeige wurde erstattet, die Polizei ermittelt.

In der alljährlichen Sitzung des Tierschutzvereins Donnersberg wurde die Vorstandsvorsitzende Silvia Enders nicht entlastet und musste sich schweren Vorwürfen unterziehen. Unter anderem werfen Mitglieder ihr Steuerhinterziehung, die Tötung eines Hundes, Unterschlagung und selbstherrliche Vereinsführung vor. Ein anonymer Brief mit Anschuldigungen wurde verlesen. Unprofessionelle und teilweise vereinsschädigende Maßnahmen, ein schlechter Umgang mit Tieren sowie Verstöße gegen das Vereinsrecht werden der Vorstandschaft unterstellt. Diese Punkte seien auch dem Deutschen Tierschutzbund bekannt.
Das Wochenblatt bat Silvia Enders um Stellungnahme. „In der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurde in der Tat keine Entlastung erteilt, was der Anwesenheit der "neuen Mitglieder" geschuldet war. Die sind erst Tage zuvor, teils erst am Abend der Sitzung Mitglied geworden. Nicht nur die Anschuldigungen gegen das Team, sondern alle Anschuldigungen entstammen diesem anonymen Schreiben. Ich möchte auf die einzelnen Anschuldigungen nicht eingehen. Das einzige was ich mir vorzuwerfen habe, was auch bewiesen ist, dass es vor vielen Jahren ein Versäumnis bezüglich einer Satzungsänderung gab. Da wurde eine Eintragung beim Registergericht nicht beantragt.
Ich kann versichern, da stehe ich voll hinter den bisherigen Mitarbeiterinnen, dass bei uns nie ein Tier schlecht behandelt wurde. Alle haben mit viel Herz und Verstand alles menschenmögliche zum Wohl der Tiere getan“, betont Silvia Enders, die vor zwei Jahren einen dotierten Tierschutzpreis des Umweltministeriums erhielt.  clh

Autor:

Claudia Bardon aus Wochenblatt Kirchheimbolanden

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