Donnersbergkreis: Zwei Schulen vertreten den Landkreis in Berlin
- Zwei Schulen aus dem Donnersbergkreis nahmen am bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL in Berlin teil.
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Donnersbergkreis. Zwei Schulen aus dem Donnersbergkreis haben den Landkreis beim bundesweiten Netzwerktag Berufswahl-SIEGEL in Berlin vertreten. Für die IGS Eisenberg und die BBS Donnersbergkreis ging es am Freitag, 18. September, vor allem um neue Ideen für die Berufsorientierung von Jugendlichen.
Rund 280 Vertreterinnen und Vertreter von SIEGEL-Schulen, Trägerregionen und Kooperationspartnern aus ganz Deutschland kamen im Haus der Deutschen Wirtschaft zusammen. Auch rund 50 Schülerinnen und Schüler nahmen an dem Netzwerktag teil.
Die Integrierte Gesamtschule Eisenberg und die Berufsbildende Schule Donnersbergkreis reisten jeweils mit vier Personen nach Berlin. Für die IGS Eisenberg war Schulleiterin Gabriele Steurer dabei. Für die BBS Donnersbergkreis nahm der stellvertretende Schulleiter Lutz Rothe teil. Zur Gruppe gehörten außerdem ausgewählte Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte.
Workshops zur beruflichen Orientierung
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Schulen Talente junger Menschen früher erkennen und besser fördern können. In Workshops und Perspektivforen ging es auch darum, wie Jugendliche mit bestehenden Angeboten besser erreicht werden und wie der Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf gelingt.
Die Schülerinnen und Schüler waren laut Kreisverwaltung Donnersbergkreis aktiv in das Programm eingebunden. In praxisnahen Formaten konnten sie eigene Fähigkeiten erkunden.
Gabriele Steurer, Schulleiterin der IGS Eisenberg, sagt: „Der Netzwerktag bietet eine wertvolle Gelegenheit, sich mit anderen Schulen aus ganz Deutschland auszutauschen, neue Ansätze kennenzulernen und Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Besonders wichtig ist dabei der gemeinsame Blick darauf, wie wir die individuellen Stärken und Talente unserer Schülerinnen und Schüler noch besser erkennen und fördern können.“
Auch Lutz Rothe, stellvertretender Schulleiter der BBS Donnersbergkreis, betont den Nutzen des Treffens: „Der Austausch mit anderen Schulen zeigt, wie vielfältig eine erfolgreiche Berufliche Orientierung gestaltet werden kann. Wir können von den Erfahrungen anderer profitieren, gleichzeitig eigene Ansätze einbringen und neue Ideen mit in unsere Schule nehmen. Davon profitieren letztlich vor allem unsere Schülerinnen und Schüler.“
Begleitet wurden die Gruppen von Eva John, Job-Aktiv-Managerin, und Gerd Hüther, Berufsberater und Vertreter der Bundesagentur für Arbeit. Die Kreisverwaltung Donnersbergkreis unterstützte die Teilnahme der beiden Schulen mit jeweils 500 Euro für Fahrt und Aufenthalt.
Landrat Rainer Guth würdigt das Engagement der Schulen so: „Eine gute Berufliche Orientierung hilft jungen Menschen dabei, ihre eigenen Stärken zu erkennen und auf dieser Grundlage eine fundierte Entscheidung für ihren weiteren Weg zu treffen. Dass sich Schulen aus unserem Landkreis auf bundesweiter Ebene austauschen, Erfahrungen weitergeben und neue Impulse mit nach Hause bringen, ist deshalb besonders wertvoll. Ich danke allen Beteiligten für ihr großes Engagement.“
Ein weiterer Programmpunkt war die Auszeichnung von Berufswahl-SIEGEL-Botschafterschulen aus den Bundesländern. Der Netzwerktag dient jedes Jahr dem Austausch und der Vernetzung von SIEGEL-Schulen, Trägerregionen und weiteren Partnern. red/anjs
Autor:Anja Stemler aus Kusel-Altenglan |