Umzug beim Karlsruher SC: Frauen spielen künftig in Karlsruhe
- Der Karlsruher SC verbessert die Bedingungen für seine Fußballerinnen (Archivbild)
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Karlsruher SC. Für die KSC-Frauen ändern sich die Heimspiele: Das Team trägt seine Partien in der Regionalliga Süd künftig im Carl-Kaufmann-Stadion in Karlsruhe aus statt wie bisher in Bruchsal.
Der Verein will mit dem Umzug bessere Rahmenbedingungen für den angestrebten Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffen. Nach KSC-Angaben soll die Mannschaft damit eine sportliche Heimat in Karlsruhe bekommen, die den eigenen Ambitionen besser entspricht.
Aufstieg bleibt das klare Ziel
Der Karlsruher SC hat nach eigenen Angaben die Investitionen in den sportlichen Bereich des Frauenfußballs für die kommende Saison erhöht. Geschäftsführer Sport Mario Eggimann zeigte sich überzeugt von der Qualität des Teams. Der Anspruch sei, die Mannschaft nachhaltig weiterzuentwickeln und idealerweise schon in der kommenden Saison den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse zu schaffen.
Mehr Einbindung in den Profifußball geplant
Für den Fall eines Aufstiegs plant der Verein zudem einen organisatorischen Schritt: Die 1. Frauen-Mannschaft soll dann vom e.V. in die KGaA ausgegliedert werden. Damit würde sie noch stärker in die Gesamtstruktur des Profifußballs beim KSC eingebunden.
KSC-Geschäftsführer Michael Becker bezeichnete den Frauenfußball als strategische Zukunftsinvestition und als festen Bestandteil der langfristigen Ausrichtung des Vereins. Mit dem Carl-Kaufmann-Stadion solle eine Heimat in Karlsruhe entstehen, die den sportlichen Zielen der Mannschaft gerecht werde. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |