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Trotz Last-Minute-Pleite: Dieser KSC macht Lust auf mehr
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Karlsruhe. KSC. Unterm Strich war die Saisoneröffnung des KSC eine positive Sache: Zwar hat der KSC gegen „Inter“ mit 1 zu 2 verloren, doch der runderneuerte KSC zog sich achtbar gegen den amtierenden italienischen Doublesieger FC Internazionale Milano aus der Affäre. Der Karlsruher Neu-Trainer schickte seine Startelf – Bernat / Jung, Franke, Kobald, Ofli /Pinto Pedrosa, Zor, Wanitzek, Wiethaup, Fukuda / Broschinski – ins Rennen, in einer4-2-3-1-Formation. Aufstellung Inter: Siehe Foto
Volle Hütte mit 31.000 Zuschauern, beste Laune auf den Rängen, wenn auch durchaus Fragezeichen zu spüren waren: Wie lässt der Neue spielen, wie sind die neuen Spieler? Gleich vier Neue standen in der Startelf; veränderte Abläufe, doch Kapitän Wanitzek zog auch gegen Inter die Fäden im Spiel – und im Sturm stand Neuzugang Broschinski.
KSC spielt mit
Von wegen abwarten gegen Inter: Der KSC spielte gleich mit, schaffte es ein ums andere Mal, sich gut und spielerisch aus dem Pressing der Italiener zu befreien. Glück hatte Inter nach 15 Minuten als bei einem Ballverlust Wanitzek aus dem Mittelfeld abzog, den Ball über den Inter-Keeper Martinez hinweghob, aber die Kugel landete auf dem Tornetz. Inter kam langsam auf, hatte mehr Anteile am Spiel, prüfte Bernat zum ersten Mal. Beide Teams hatten Chancen, doch zur Pause stand es 0 zu 0.
Viele Wechsel
Während Inter komplett durchwechselte, wurde beim KSC punktuell gewechselt – durchaus ein Fingerzeig auf die anstehende Saison! Zunächst kamen Väänänen und Civeja für Wiethaup und Zor, und der KSC blieb dran. Broschinski eroberte sich in der 50. Minute die Kugel, bediente Civeja, der die Kugel zur KSC-Führung einschob. Der KSC wechselte weiter: Bergh (61.), Ponente-Ramirez und Eichinger (68.), Scholl (82.).
Erwartungsgemäß kam Inter stärker auf, erarbeitete sich Chancen, doch die KSC-Abwehr hielt noch. Es sind alte Weisheiten: Wer vorne die Kiste nicht macht, muss … so auch in diesem Spiel: Ponente-Ramirez vergibt zehn Minten vor Schluss das 2:0 – und das rächte sich: Denn in der Nachspielzeit drehte Inter das Spiel: Diouf (90+1) nach einer Ecke mit Volley aus dem Rückraum – und erneut Diouf (90+3) mit einem Kracher aus 16 Metern in den Winkel!
Fazit: Schade, 1 zu 2; aber gut mitgehalten, erfrischend und nicht stereotyp gespielt. Chancen erarbeitet, zum Schluss zwar Kisten kassiert, das lässt sich nach dem Trainingslager noch erklären: Das Auftreten macht viele KSC-Fans jedoch zuversichtlich für die kommende Spielzeit, das war an den Kommentaren im Stadion zu hören.
Mit Training geht es in die neue Woche; am 1. August gibt es das Testspiel bei der TSG Hoffenheim im Dietmar-Hopp-Stadion - und am 2. August ist der KSC-Familientag, www.ksc.de
Autor:Jo Wagner |