Sieglos-Serie beim KSC: Eggimann hält an eingeschlagenem Kurs fest
- Ist vom Weg des KSC weiter überzeugt: Sportchef Mario Eggimann (Archivbild)
- Foto: Andreas Gora/dpa
- hochgeladen von Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse
Karlsruhe. Für Fans des Karlsruher SC bedeutet die Länderspielpause vor allem Abwarten statt schnelle Kurskorrektur: Sportgeschäftsführer Mario Eggimann hält trotz des schwachen Punkteertrags am eingeschlagenen Weg fest. „Wir werden keinen Millimeter abrücken von dem Weg, den wir eingeschlagen haben“, sagte der Schweizer den „Badischen Neuesten Nachrichten“.
Der KSC hat unter dem neuen Trainer Maximilian Senft aus den ersten sechs Spielen in der 2. Fußball-Bundesliga nur fünf Punkte geholt. Die Karlsruher verbringen die Länderspielpause auf Tabellenplatz 14. Nach einem vielversprechenden Auftakt blieb das Team zuletzt viermal nacheinander ohne Sieg und kassierte dabei drei Heimniederlagen.
Eggimann: „Drehen nicht durch“
Mit dem Auftreten der Mannschaft zeigte sich Eggimann insgesamt überwiegend zufrieden, mit der Punkteausbeute dagegen nicht ganz. „Dennoch drehen wir – so wie auch im positiven Fall nach den ersten beiden Spielen – nun auch nicht im negativen Sinne durch“, sagte der 45-Jährige. An den Dingen, die noch nicht funktionierten, werde weiter hart gearbeitet.
Trainer Senft, der einen aktiven und intensiven Fußball spielen lassen will, muss damit die erste schwierige Phase seiner Amtszeit moderieren. Eggimann verweist zugleich auf den jungen Kader. Viele Spieler hätten auf diesem Niveau erstmals so viele Einsatzminuten gesammelt.
Warum die Pause dem KSC helfen soll
„Diese Pause kommt zum richtigen Moment, weil die Jungs sich diese Power nun wieder holen können“, sagte Eggimann. Für den KSC geht es am Sonntag, 11. Oktober, mit dem Auswärtsspiel beim FC St. Pauli weiter. Bis dahin geht es vor allem darum, Belastung zu steuern und an den Abläufen zu arbeiten.
Neuer Stürmer nur bei schneller Hilfe
Ob der KSC bis dahin noch einen Stürmer verpflichtet, ist offen. Eggimann machte deutlich, dass ein Zugang nur infrage kommt, wenn er sofort helfen kann. „Das muss schon passen. Alle Spieler, die verfügbar sind, haben lange nicht gespielt. Wir wollen keinen Spieler holen, den wir acht Wochen aufbauen müssen, und dann ist Winterpause“, sagte er.
Die Offensive der Badener ist derzeit nicht breit besetzt. Der gut gestartete Neuzugang Moritz Broschinski fällt wegen einer Verletzung voraussichtlich für den Rest des Jahres aus. Auch Trainer Senft hatte sich zuletzt ähnlich zurückhaltend zu einer möglichen Nachverpflichtung geäußert. [dpa/red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |