KSC unter Druck: Gegen Darmstadt muss jetzt ein Dreier her
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Karlsruhe. KSC. Die Luft im Wildpark wird so langsam dünner: Der KSC ist mit seinen bislang nur 5 erreichten Punkten aus sieben Spielen durch die Freitagsspiele auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.
Nicht alle Spieler aus dem Kader sind einsatzfähig; Broschinski fällt länger aus, Heliton hat eine Muskelverletzung, ein Fragezeichen gebe es bei Ben Farhat – und auch beim angeschlagenen (Bänder) Pinto Pedrosa habe es „nicht ganz so gut ausgeschaut“ im Training, so KSC-Trainer Maximilian Senft beim Blick auf das Spiel gegen Darmstadt 98 am Sonntag, 18.10.2026 (Anpfiff: 13.30 Uhr). Es sei bei ihm noch zu früh für eine finale Aussage.
Fünf Punkte, letzter Platz: Die Luft im Wildpark wird dünner
Ohne Wenn und Aber: Am Sonntag muss gegen die Hessen ein Dreier her, sonst wird es im Wildpark mit einem Platz im Tabellenkeller ungemütlich! Wie also will Senft spielen – wie soll die Abwehr ausschauen, denn das war zuletzt immer der Knackpunkt! Mehr in die Defensive, Beton für die Abwehr anrühren – immerhin hat der KSC schon 14 Gegentreffer kassiert, bei selber erst 6 erzielten Toren?
Senft lässt die Abwehrfrage offen
Noch hat sich Senft nicht erklärt, ob er mit 3er-, 4er- oder 5er-Kette hinten spielen möchte, doch das hat natürlich auch Auswirkungen für das KSC-Spiel nach vorne. Darmstadt, aktuell in der Tabelle auf Platz 14, steht auch etwas mit dem Rücken zur Wand, muss auch punktemäßig zulegen. Der KSC sei jedenfalls flexibel, wie es Senft ausdrückte, doch der KSC habe sehr viele sehr junge Spieler: Auf alle Fälle war das ein gewünschter Umbruch für den Verein vor der Saison, durchaus auch mit Auswirkungen, wie aktuell zu sehen. Doch auch diese „Impulse“ wurden von der Geschäftsführung gefordert.
Gegentore: Der Trainer ist „maximal unzufrieden“
Abgesehen von einem Auslassen von Chancen im Spiel nach vorne, zeigte sich die Abwehr zuletzt mehrfach als das aktuelle Sorgenkind: Da sei auch der Trainer „maximal unzufrieden“ über die vielen Gegentore, die der KSC bisher bekommen habe. Die Szenen würden aufgearbeitet im Training, entsprechend würde auch trainiert – und am Sonntag sollte das besser werden.
Wer soll die KSC-Tore schießen? Senft hat mehrere Optionen
Wer soll die Kisten vorne machen? Da hat der Trainer aktuell nicht wirklich die Qual der Wahl: Meyer oder Egloff neben Fukuda? Oder doch nur einer? Bei Trainer Senft kommt es auf die Ausrichtung an: waschechter Stürmer, eher hängender Stürmer oder eine Flügelrolle. Dies seien alles Optionen.
Jetzt müssen die richtigen Schlüsse folgen
Es sei wichtig, möglichst schnell „wieder an ein paar Punkte zu kommen“, das würde die Nerven etwas beruhigen auf allen Seiten. Dabei gehe es nicht nur darum, „härter zu arbeiten“. Es gehe darum, da jetzt dran zu bleiben, die richtigen Schlüsse aus den bisherigen Ergebnissen zu ziehen.
Direktvergleich
33 Spiele gab es bislang in Bundesliga, 2. Bundesliga, DFB-Pokal, 3. Liga und Regionalliga Süd – bei einem Plus für den KSC mit 16/8/9 bei 64 zu 40 Toren
Infos: Am Sonntag öffnet das Stadion um 12 Uhr und die Fanwelt um 11.30 Uhr, www.ksc.de
Autor:Jo Wagner |
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