KSC nach Niederlage: Kritik an Schiedsrichterentscheidungen
- Karlsruher SC: Archivaufnahme aus dem Mai 2026.
- Foto: Anouar Touir
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Karlsruhe. Nach der 0:2-Niederlage beim FC St. Pauli hat der Karlsruher SC mehrere Schiedsrichterentscheidungen kritisiert. Trainer Max Senft, Kapitän Marvin Wanitzek und Startelfdebütant Sandro äußerten sich am 11. Oktober zur sportlichen Situation und zum kommenden Heimspiel gegen Darmstadt.
Senft sieht mehrere strittige Szenen
Trainer Max Senft wollte die Niederlage nicht allein mit den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns erklären. Zugleich verwies er auf drei aus seiner Sicht strittige Situationen: ein nicht anerkanntes KSC-Tor zum möglichen 1:0, ein Zweikampf vor einem Freistoßtor sowie eine Szene beim Gegentreffer. Schiedsrichterentscheidungen seien Tatsachenentscheidungen, sagte Senft. Der KSC wolle sich deshalb auf die Punkte konzentrieren, die das Team selbst beeinflussen könne.
Für die Partie gegen Darmstadt kündigte Senft eine sachliche Analyse an. Die Mannschaft werde das Spiel auswerten und die Erkenntnisse in die Vorbereitung auf das nächste Heimspiel einfließen lassen.
Wanitzek fordert Punkte
Kapitän Marvin Wanitzek verwies auf Veränderungen innerhalb des Vereins und auf einen zunächst gelungenen Saisonstart. Nach Rückschlägen gegen Cottbus und Nürnberg habe die Mannschaft drei Wochen Zeit zur Reflexion gehabt. Spieler und Trainerteam hätten Gespräche geführt, um wieder zu Ergebnissen zu kommen.
Mit Blick auf die Tabelle sagte Wanitzek, dass nun vor allem Punkte nötig seien. Es spiele keine Rolle, ob der siebte oder der 25. Spieltag anstehe. Der Trainer werde die Dinge ansprechen und einen Plan für Darmstadt erstellen, damit der KSC wieder drei Punkte holen könne.
Startelfdebüt für Sandro
Sandro gab gegen den FC St. Pauli sein Startelfdebüt. Er bezeichnete den Einsatz als persönlichen Erfolg, zeigte sich aber über das Ergebnis enttäuscht. Auch er kritisierte die Leistung des Schiedsrichtergespanns und betonte, die Mannschaft müsse fokussiert bleiben. Ein positives Mindset sei für das Team wichtig. [red]
Autor:Fußball im Südwesten: Vereinsnachrichten & Ergebnisse aus Rheinhessen |