Karlsruher Tischtennis-Asse siegen in Bremen
- Ricardo Walther
- Foto: Hansruedi Lüthi
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Karlsruhe. Grünwettersbach. Für Grünwettersbach brachte der Auswärtssieg in Bremen wichtige Punkte, die so vielleicht nicht zwingend eingeplant waren. Nachdem Kirill Gerassimenko zuletzt viermal als Nummer eins aufgestellt war, änderte Werder Bremen im Heimspiel gegen Grünwettersbach die Aufstellung. Zum ersten Mal in der Saison agierte der Schwede Mattias Karlsson auf der Spitzenposition, konnte dafür aber auch in einem Doppel nicht mitwirken.
Hippler wiederholt seinen Erfolg
Grünwettersbach stellte Tobias Hippler an Position zwei dagegen. Bereits Mitte November 2025 gab es dieses Duell in der Bundesliga, ebenfalls in der Klaus-Dieter-Fischer-Halle. Damals wie heute gewann Tobias Hippler mit 3:1 und legte für den ASC gut vor. Da aber auch der in letzter Zeit stark aufspielende Irvin Bertrand sein Duell als Nummer zwei gegen Ricardo Walther gewann, ging es mit einem 1:1 in die Pause.
Überraschend deutlich machte es Kirill Gerassimenko gegen Tom Jarvis, der von Trainer Kilian Ort heute auf Position drei gesetzt war. Sonst agierte der Brite in den ersten vier Spielen immer auf eins. Die 0:3-Niederlage gegen Gerassimenko (8:11, 10:12, 9:11) war die vierte von Jarvis. Damit steht er bei einer 4:4-Bilanz in seiner ersten vollen Saison beim ASC.
Karlsson verliert beide Spiele – Bremen muss wieder ins Doppel
Mattias Karlsson ließ sich im Duell der beiden Einser die Führung noch nehmen, verlor die Sätze zwei und drei knapp. Da half auch ein Timeout beim Stand von 6:7 für Karlsson nicht. Walther zog auf 10:6 davon, Karlsson aber kam zurück und erspielte sich einen Satzball beim Stand von 11:10. Den dritten Satz und am Ende das Spiel verlor er dennoch.
Im Doppel legten die Grünwettersbacher Tobias Hippler und Tiago Apolonia mit 2:0 gut vor. Bremens Irvin Bertrand und Kirill Gerassimenko erkämpften sich den dritten Satz und legten im vierten Satz direkt überragend los. Schnell stand eine 7:1-Führung für die Norddeutschen auf dem Tableau. Doch der Satz war nicht durch. Die Gäste drehten den Satz auf 10:8 und nutzten schlussendlich ihren zweiten Matchball. ASC-Spieler Ricardo Walther betonte nach Spielende: „Wir spielen ganz gerne hier, letztes Jahr hatten wir hier auch Matchbälle, aber knapp verloren. Ich musste am Ende gegen Mattias Karlsson riskieren und habe am Ende deutlich aggressiver gespielt als ich es normalerweise tue.
SV Werder Bremen – ASC Grünwettersbach 2:3
Mattias Karlsson – Tobias Hippler 1:3 (11:7, 10:12, 7:11, 15:17)
Irvin Bertrand – Ricardo Walther 3:1 (11:7, 11:8, 10:12, 11:1)
Kirill Gerassimenko – Tom Jarvis 3:0 (11:8, 12:10, 11:9)
Mattias Karlsson – Ricardo Walther 1:3 (11:9, 9:11, 11:13, 8:11)
Irvin Bertrand/Kirill Gerassimenko – Tiago Apolonia/Tobias Hippler 1:3 (7:11, 9:11, 11:8, 9:11)
Autor:Jo Wagner |
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