Heimpleite für KSC: Karlsruhe verliert klar gegen Cottbus
- Vergab einige Chancen für den KSC: Louey Ben Farhat (links)
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Karlsruhe. Für den Karlsruher SC wird die Lage nach der klaren Heimniederlage ungemütlicher: Das 0:3 gegen Aufsteiger Energie Cottbus lässt die Badener nach fünf Spieltagen mit fünf Punkten vorerst nach unten blicken.
Vor 28.186 Zuschauern im Wildpark trafen Lukas Michelbrink in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, Dominik Pelivan und Justin Butler für die Gäste aus der Lausitz. KSC-Torwart Hans Christian Bernat verhinderte mit mehreren starken Paraden eine noch deutlichere Niederlage.
Cottbus nutzt KSC-Fehler konsequent
Beide Mannschaften suchten früh den Weg nach vorn. Cottbus wirkte mutig und kam vor allem über Jannis Boziaris und Tolcay Cigerci immer wieder gefährlich in Tornähe. Die erste große Chance hatte Lucas Copado, dessen Kopfball Bernat stark abwehrte.
Der KSC hatte ebenfalls Möglichkeiten. Louey Ben Farhat und Shio Fukuda vergaben die besten Chancen der Gastgeber. Fukuda traf mit einem abgefälschten Schuss nur die Latte. Angetrieben von Kapitän Marvin Wanitzek und Danyal Zor versuchten die Karlsruher, spielerisch Lösungen gegen die nicht immer stabile Cottbuser Defensive zu finden.
Elfmeter zurückgenommen, Rückstand kurz vor der Pause
Ein Schreckmoment für den erstmals in der Karlsruher Startelf stehenden Tim Civeja blieb ohne Folgen. Schiedsrichter Robert Hartmann entschied zunächst auf Elfmeter für Cottbus, nahm die Entscheidung nach Ansicht der TV-Bilder aber zurück. Leonardo Bittencourt sah Gelb wegen einer Schwalbe.
Mit der letzten Aktion vor der Pause geriet der KSC dennoch in Rückstand. Nach einem Fehlpass von Noel Eichinger bereitete Copado per Hackentrick vor, Michelbrink schloss trocken zum 0:1 ab.
Defensive Aussetzer entscheiden die Partie
Nach dem Seitenwechsel wurde es für Karlsruhe noch schwieriger. Der eingewechselte Pelivan setzte sich im Strafraum durch und erhöhte auf 0:2. Kurz darauf traf Butler zum 0:3, nachdem Innenverteidiger Christoph Kobald den Ball vertändelt hatte.
Der KSC blieb bemüht, kam aber nicht mehr entscheidend zurück. Cottbus blieb offensiv gefährlich und traf durch den eingewechselten Christian Kinsombi noch den Pfosten. Für Karlsruhe geht der Blick nach dem defensiv anfälligen Auftritt zunächst in den unteren Tabellenbereich. dpa/red
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |