Karlsruher SC analysiert Spiel gegen Energie Cottbus
- Der Karlsruher SC hat nach dem Spiel gegen Energie Cottbus die Gegentore und eigene Ballverluste thematisiert.
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Karlsruhe. Der Karlsruher SC hat nach dem Spiel gegen Energie Cottbus am 13. September die eigene Defensivleistung und Ballverluste als zentrale Punkte benannt. In der Mixed Zone äußerten sich Marcel Franke, Marvin Wanitzek und Timon Pauls zum 0:3.
Franke kritisiert einfache Gegentore
Marcel Franke stellte nach Angaben des Vereins infrage, ob das Spiel zwingend 0:3 habe ausgehen müssen. Zugleich sagte er: „Wir haben leider auch viel dafür getan, dass auf der Anzeigetafel bei Energie Cottbus mehr steht, als bei uns.“ Die Gegentore seien zu einfach gefallen. Dennoch habe es Phasen gegeben, in denen der KSC „Vollgas gespielt“ und Chancen herausgespielt habe.
Wanitzek sieht Probleme im letzten Drittel
Marvin Wanitzek sprach von fehlender Qualität in entscheidenden Momenten. Vor allem im letzten Drittel habe es bei der Entscheidungsfindung nicht gereicht, sagte er und schloss sich selbst ein. Cottbus sei am gefährlichsten geworden, wenn der KSC einfache Ballverluste gehabt habe. „Das ist die 2. Bundesliga, da werden Dinger hart bestraft“, sagte Wanitzek. Die Zahl der Gegentore müsse reduziert werden.
Pauls verweist auf fehlende Kompaktheit
Timon Pauls sagte, der KSC sei nicht so kompakt gewesen und habe nicht so konsequent verteidigt wie in den vergangenen Wochen. Zudem habe die Mannschaft Probleme gehabt, in die Duelle zu kommen. Pauls verwies auf eine junge Mannschaft und einen neu implementierten Spielstil, bei dem es zu Beginn Schwankungen geben könne. Der Anspruch sei gewesen, zuhause gegen Cottbus zu gewinnen; dennoch würden solche Phasen immer wieder dazugehören.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |