Karlsruher SC: Stimmen nach dem Heimsieg
- Moritz Broschinski traf beim Heimsieg des Karlsruher SC doppelt.
- Foto: Anouar Touir
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Sport. Nach dem Heimsieg des Karlsruher SC haben mehrere Spieler den Auftakt eingeordnet. Im Mittelpunkt standen der Doppelpack von Moritz Broschinski, die Rückkehr von Lilian Egloff und das Profi-Debüt von Danyal Zor.
Broschinski schilderte sein erstes Tor als Reaktion auf eine frühe Grätsche des Verteidigers. Danach habe er noch einen Haken gemacht, aus kurzer Distanz sei der Abschluss für den Torhüter schwer gewesen. Auch seinen Kopfball zum 2:0 hob er hervor. Der Angreifer verwies zudem auf einstudierte Standardsituationen, die der Mannschaft helfen sollen.
Egloff kehrt nach Pause zurück
Lilian Egloff stand nach Vereinsangaben erstmals seit März wieder in einem Pflichtspiel auf dem Platz. Seine Auswechslung zur Halbzeit sei vorher abgesprochen gewesen. Entscheidend sei für ihn gewesen, dass der Oberschenkel gehalten habe und er sich im Kopf frei gefühlt habe.
Viktor Bergh sprach nach dem ersten Sieg im ersten Spiel von einem großartigen Gefühl. Die Mannschaft arbeite jeden Tag hart, sagte er.
Wanitzek ordnet den Auftakt ein
Marvin Wanitzek bezeichnete die Partie als richtungsweisend, weil nach der Vorbereitung noch nicht ganz klar gewesen sei, wo die Mannschaft stehe. Die beiden letzten Tests gegen Inter und Hoffenheim seien gegen Teams gewesen, die nicht in der 2. Liga zuhause sind. Zu Beginn habe es eine gewisse Anspannung gegeben, danach habe der KSC die Spielkontrolle übernommen und ruhig aufgebaut.
Nach seiner Einschätzung erspielte sich die Mannschaft in der zweiten Halbzeit mehr Chancen, auch die Positionswechsel seien besser geworden. Nach einem Lattenschuss von Wanitzek fiel kurz darauf nach einer Ecke das 2:0. Dennoch kam der Gegner noch zum Anschlusstreffer. Wanitzek sagte, die Mannschaft habe anschließend geschlossen und leidenschaftlich verteidigt.
Debüt für Zor
Danyal Zor berichtete von einem direkten Wohlgefühl auf dem Platz. Das Vertrauen des Trainers und der Mitspieler habe ihm geholfen. Besonders hob er den Einsatz im Stadion hervor. Zor erklärte, er sei in Karlsruhe großgeworden und habe zehn Jahre lang im NLZ gespielt. Jetzt brauche er erstmal ein paar Tage, um das alles zu realisieren.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |