Karlsruher SC bleibt im Südwestderby ohne Treffer
- Der Karlsruher SC blieb im Südwestderby beim 1. FC Kaiserslautern ohne Torerfolg.
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Fußball. Der Karlsruher SC hat sich am 15. August im ersten Auswärtsspiel der Saison 2026/27 mit 0:0 beim 1. FC Kaiserslautern getrennt. Vor 49.327 Zuschauenden im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion hatte der KSC die besseren Chancen, brachte den Ball aber nicht im Tor unter.
Nach dem Auftaktsieg gegen Arminia Bielefeld veränderte Trainer Max Senft seine Startelf laut Vereinsangaben nicht. Nicht im Kader standen Shio Fukuda, der unter der Woche nicht voll mittrainieren konnte, sowie Neuzugang Sandro Tremoulet, dem noch Matchfitness fehlte.
Wenig Chancen in einer intensiven ersten Hälfte
Die Partie begann mit viel Tempo und zahlreichen Zweikämpfen. Die erste Annäherung des KSC entstand in der 12. Minute nach einem schnell ausgeführten Freistoß von Marvin Wanitzek, den Lilian Egloff jedoch nicht entscheidend auf das Tor bringen konnte. Kaiserslautern kam nach rund 20 Minuten erstmals gefährlich vors Tor, doch der Kopfball von Skyttä landete bei KSC-Torhüter Hansi Bernat.
Danach spielte sich vieles im Mittelfeld ab. Innerhalb weniger Minuten zeigte Schiedsrichter Richard Hempel drei Gelbe Karten: gegen Egloff, Rafael Pinto Pedrosa und Lauterns Kapitän Marlon Ritter. Die beste Karlsruher Phase vor der Pause hatte Moritz Broschinski. In der 36. Minute scheiterte er mit einem Abschluss an FCK-Torwart Julian Krahl, kurz vor der Halbzeit parierte Krahl erneut gegen den Stürmer.
KSC nach der Pause mit den klareren Möglichkeiten
Zur zweiten Halbzeit kam Kevin Wiethaup für den verwarnten Egloff. Bereits kurz vor dem Seitenwechsel hatte der KSC zudem wechseln müssen: Für Broschinski kam John Davis Meyer ins Spiel, der damit sein Profidebüt feierte.
Die erste große Chance nach Wiederbeginn hatte zunächst Kaiserslautern. Nach einem langen Ball umkurvte der eingewechselte Kanaté zwar Bernat, scheiterte aber am klärenden Christoph Kobald. Auf der anderen Seite verpasste der KSC wenig später die Führung: Pinto Pedrosa fing einen Fehlpass von Rasmussen ab und lief auf Krahl zu, der den Ball noch abfangen konnte.
In der Folge blieb Karlsruhe gefährlicher. Kobald zwang Krahl mit einem Distanzschuss zur Parade, später prüfte auch Wanitzek den FCK-Schlussmann aus rund 25 Metern. In der Schlussphase suchten beide Teams noch den Siegtreffer, Tore fielen jedoch nicht.
Die wichtigsten Daten zur Partie
Gelbe Karten beim KSC sahen Zor (16.), Egloff (26.) und Pinto Pedrosa (27.). Bei Kaiserslautern wurden Ritter (27.), Gyamfi (87.) und Kanaté (90+7.) verwarnt. Bereits am Freitagabend steht für den KSC die erste Runde im DFB-Pokal in Münster an.
Autor:Ralf Vester aus Kaiserslautern |