Ambrosius rückt beim KSC in neue Rolle vor Fürth-Spiel
- Rückkehrer Stephan Ambrosius spielt beim KSC eine neue Rolle.
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KSC-Fußball. Im BBBank Wildpark richtet sich der Blick des Karlsruher SC nach der Derby-Niederlage auf die nächste Aufgabe und damit direkt auf das Heimspiel gegen Greuther Fürth.
Nach dem 0:3 beim 1. FC Kaiserslautern will der KSC schnell reagieren. Verteidiger Stephan Ambrosius ordnet die Lage nüchtern ein. Eine Derby-Niederlage tue weh, sagte er. Entscheidend sei aber der nächste Schritt. Bereits am Freitag, 20. März, um 18.30 Uhr steht das nächste Spiel an. Ambrosius sieht darin die Chance, verlorenes Vertrauen zurückzugewinnen und sportlich wieder Boden gutzumachen. Viel Zeit zur Aufarbeitung bleibe nicht. Die Mannschaft müsse sich neu sortieren und auf dem Platz Antworten liefern.
Rückkehr mit Verantwortung
Der 26 Jahre alte Verteidiger ist seit der Winterpause vom FC St. Gallen zurück in Karlsruhe. Vieles sei vertraut. Auch die sportlich schwierige Phase mit zuletzt sechs sieglosen Spielen habe seinen Optimismus nicht gedämpft. Für Ambrosius zählt vor allem die Einsatzzeit.
Mit seiner Erfahrung übernimmt er zugleich mehr Verantwortung in einer verjüngten Mannschaft. Er versucht, Mitspieler zu unterstützen und Abläufe zu stabilisieren. Trainer Christian Eichner hebt seine Bedeutung für die Kabine hervor. Die wachsende Rolle begründet er mit Leistungen und mit Qualitäten, die dem Team zuletzt gefehlt hätten.
Konstanz bleibt das Thema
Trotz der Niederlage bewegt sich der KSC weiter im Tabellenmittelfeld. Die Leistungen schwanken jedoch. Ambrosius spricht offen über Defizite. Gute Phasen wechselten sich zu oft mit schwächeren Halbzeiten ab. Für den nächsten Entwicklungsschritt fehle die Konstanz über 90 Minuten.
Fürth als Prüfstein
Das Heimspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth erhält dadurch zusätzliche Bedeutung. Bis auf den gelbgesperrten Dzenis Burnic stehen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung. Nach der Enttäuschung in Kaiserslautern soll die Reaktion vor eigenem Publikum folgen. Für Eichner ist Fürth aktuell die Mannschaft der Stunde. Die Franken haben sich zuletzt aus dem Tabellenkeller befreit. Ambrosius richtet den Fokus dennoch auf die eigene Haltung. Entscheidend sei, alles investiert zu haben, unabhängig vom Ergebnis, sagte der ghanaische Nationalspieler. dpa/red
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Autor:Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern |