KSC will gegen Fürth wieder in die Spur kommen
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Karlsruhe. KSC. Das nächste Heimspiel steht für die Blau-Weißen an; morgen ab 18.30 Uhr (Schiri ist Marc Philip Eckermann aus Winnenden) im Wildparkstadion gegen SpVgg Greuther Fürth. Nach der enttäuschenden Leistung des KSC im Südwest-Derby wird es verständlicherweise kein ausverkauftes Haus geben gegen die "Mannschaft der Stunde", die rund 600 Gäste aus Fürth mitbringt! Die KSC-Fans waren in Lautern einfach mehr als bedient von der mehr als enttäuschenden Leistung des KSC im Derby; erkennbar auch daran, dass sie die Mannschaft nach dem Spiel weder aufbauten, anfeuerten, noch kritisierten - sondern sie schlicht wegschickte!
KSC-Trainer Christian Eichner kann bis auf die Langzeitverletzten und den Gelb-gesperrten David Herold auswählen - und erwartet nach dem Auftritt auf dem "Betze" eine sichtbare Reaktion von seinem Team: "Ich erwarte einfach eine klare Leistungssteigerung in allen Bereichen, die das Fußballspiel mit sich bringt und das kann die Mannschaft, das hat sie oft genug gezeigt." Es sei ein wichtiges Spiel für den KSC, "das wollen wir versuchen, so erfolgreich wie möglich vom Ergebnis her zu bestreiten." Fakt sei, dass das Team verantwortlich sei für den Auftritt, "wenn wir das gut machen, dann wird sich das auch dann gegenseitig wieder anstecken", dann kehre die Unterstützung von den Rängen zurück. Schließlich sei die Mannschaft eine ganz klassische Fußballmannschaft, die sehr feinfühlige Antennen habe: "Sie hat es wahrgenommen und dementsprechend wird sie reagieren", ist sich Eichner sicher. Das sei schon unter der Woche erkennbar gewesen. "Deswegen müssen wir morgen Abend wieder reagieren!" In der Liga müsse man oft sehr mühselig und mit großem Kraftaufwand immer wieder sich den Herausforderungen stellen, ähnlich einem Stein, den man den Berg hochrolle. Mal gebe es aber auch Gegenwind, so dass der Stein auch mal wieder runterrollt. "Das ist was Normales", so Eichner und sinnierte weiter: Je länger man den Stein nach oben rollen könne, desto mehr käme man auch in der Tabelle nach oben. Die vielen eigenen Fehler gelte es abzustellen. "wenn man mal die großflächig auf diese Rückrunde sieht, bieten wir momentan in dieser Art und Weise zu viel dem Gegner an", so Eichner.
Und jetzt komme Fürth, die gerade einen Lauf haben, punkten stetig, sind gefährlich. Gerade Hrgota sei ein Spieler, der seinen Gegenspieler "zu jeder Tages- und Nachtzeit schattig aussehen lassen" könne. Der KSC versuche dieses Heimspiel dementsprechend anzugehen wie gegen Kiel, aber Fürth sei eine Mannschaft, "die die uns morgen Abend alles abverlangen wird und die den Abstand in der Tabelle verkürzen will". Aber das Ziel des KSC müsse sein, dieses Heimspiel zu gewinnen, um einen großen Schritt zu tun "in Richtung der ominösen Zahl" - und Eichner meinte die 40 Punkte!
Sicherlich erwartet Fürth nach der Derby-Peinlichkeit einen KSC mit Wut im Bauch. Dem entgegnete Eichner, dass er eine Reaktion von der Mannschaft erwarte, dass er davon ausgeht, dass sie ihre Lehren aus dem Betze-Spiel gezogen hat. Wer die Tore neben den beiden aktuellen "Knipsern" beim KSC machen soll, ist sich auch Eichner bewusst: "Da müssen wir nicht drum rum reden. Ich bin schon der Meinung, dass der ein oder andere auch die Möglichkeit hatte, das zu zeigen und ihm das dann nicht geglückt ist." Da biete sich jetzt das Spiel am Freitag an.
Blick auf die Bilanz
50 Begegnungen gab es bislang; 25/10/15 mit 83 zu 66 Toren für den KSC. - dabei gab es aber nur einmal (2002) ein Null zu Null!
Autor:Jo Wagner |
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