Platz am Karlsruher Bahnhof im Blick / Planung aber erst ab 2020
„Steinwüste“ wird sich erst ab 2025 ändern

Die „Steinwüste“ vor dem Karlsruher Bahnhof

Karlsruhe. Nach dem Ende des Baus der Kombilösung sollen, wie mehrmals von den städtischen Planern betont, zwei Jahre keine anderen Großbaumaßnahmen in Karlsruhe mehr begonnen werden. „Dadurch würde auch die Umgestaltung des Hauptbahnhofsvorplatzes verzögert“, monierten unlängst die Grünen in einem Antrag im Gemeinderat – und fordern, die Planungen zügig zu überarbeiten, damit „im Anschluss an den Bau der Kombilösung“ gebuddelt werden kann.

Voraussetzung für eine Wiederaufnahme gestalterischer Überlegungen zum Bahnhofplatz sei jedoch „die Überarbeitung der Verkehrsplanung, die dem Wettbewerb von 2010 zugrunde gelegen hat“, so die Antwort der Verwaltung. Immerhin teilt der Platz in seinem heutigen Zustand den Verkehrsfluss zwischen West und Ost, lässt aber nur Taxis, Radler und Busse durch – der Rest muss den Umweg um den Bahnhof nehmen. 

Zustand bleibt noch: Planung erst ab 2020, Baubeginn wohl erst 2015
Blick auf den Verkehr, der die Planung vorgibt: Von den Verkehrsbetrieben kommen dazu die entsprechenden und nötigen Planungsschritte: Planung ab 2020, Abstimmung Umbauumfang, Gutachten, Planfeststellung etc. „Daraus folgt ein Baubeginn frühestens im Jahre 2025“, so die Auskunft der Verwaltung. Mit anderen Worten: In den kommenden sechs Jahren wird sich am aktuellen Zustand - auch mit dem Durchfahrt-Verbot von Ost nach West - nichts ändern.
Der Gemeinderat hat dieses Thema jetzt erst einmal verwiesen in den Planungsausschuss. ps/jow

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