Stadt verschenkt 50 Gießkannen, damit Bäume die Trockenheit besser überstehen

Ein Baum in der Karlsruher Weinbrennerstraße wird mit einer Gießkanne bewässert
  • Wer bei Hitze einen Straßenbaum vor dem Haus gießt, kann sich jetzt in der Stadt eine Gießkanne abholen.
  • Foto: | Julia Werdermann, GBA
  • hochgeladen von Heike Schwitalla

Karlsruhe. Die Stadtbäume leiden unter der Hitze und Trockenheit. Wer vor der eigenen Haustür gießt, kann helfen, dass die Bäume als Schattenspender und Frischluftquelle erhalten bleiben.

Schon jetzt zeigt sich die Trockenheit laut Gartenbauamt an abfallendem Laub und abgestorbenen Ästen. Langfristig können Schäden entstehen, die die Lebensdauer der Bäume deutlich verkürzen.

So viel Wasser empfiehlt das Gartenbauamt

Das Gartenbauamt empfiehlt, einen Baum einmal pro Woche zu gießen. Am besten klappt das in den frühen Morgenstunden oder am Abend, weil dann weniger Wasser verdunstet. Pro Gießgang sollen es mindestens 100 Liter sein, das entspricht etwa zehn Gießkannen mit je zehn Litern. Ältere Bäume vertragen auch größere Wassergaben.

Als Dankeschön verschenkt das Gartenbauamt einmalig Gießkannen an die ersten 50 Personen, die ehrenamtlich einen Baum im Wohnumfeld bewässern wollen. Die Ausgabe läuft am Montag, 29. Juni, an der Rathauspforte am Marktplatz. Möglich ist das zwischen 7.30 und 8.30 Uhr sowie von 16 bis 17 Uhr.

Wer sich langfristig engagieren möchte, kann für die nächste Saison eine Grünpatenschaft über ein Online-Formular beantragen.

Auch die Kosten sollen überschaubar bleiben. Wenn jemand im Zeitraum von April bis Oktober wöchentlich 100 Liter gießt, entstehen laut Gartenbauamt zusätzliche Wasserkosten von rund 10 Euro pro Jahr. Verteilt eine Hausgemeinschaft die Kosten, fällt das für Einzelpersonen kaum ins Gewicht.

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Autor:

Heike Schwitalla aus Germersheim

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