Oststadtkreisel Karlsruhe: Verkehrsversuch wird dauerhaft umgesetzt
- Unfälle deutlich weniger: An der Einmündung zur Ludwig-Erhard-Allee zählt die Stadt im Betrachtungszeitraum nur noch vier Unfälle statt 26 im Vergleichszeitraum. Deshalb verstetigt Karlsruhe die Maßnahmen am Oststadtkreisel.
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Karlsruhe. Am Oststadtkreisel bleiben die Änderungen aus dem Verkehrsversuch. Nach der Auswertung setzt die Stadt Karlsruhe die Maßnahmen dauerhaft um. Das Tiefbauamt will die Verstetigung voraussichtlich bis Ende Juni abschließen.
Eine Fachgruppe unter Federführung der Straßenverkehrsbehörde hat den Versuch ausgewertet. Demnach bewähren sich die Änderungen in der Stuttgarter Straße sowie in der nördlichen Wolfartsweierer Straße und an der Ludwig-Erhard-Allee.
Was sich am Oststadtkreisel geändert hat
In der Stuttgarter Straße hat die Stadt die zuvor zweistreifige Anfahrt auf einen Fahrstreifen reduziert. Den rechten Fahrstreifen nutzt jetzt der Radverkehr. Dadurch können sich an der Einmündung keine Kraftfahrzeuge mehr parallel aufstellen. Laut Stadt verbessert das die Sicht auf Fahrzeuge aus der Ludwig-Erhard-Allee und auf querende Radfahrende.
In der nördlichen Wolfartsweierer Straße und an der Ludwig-Erhard-Allee hat die Stadt die Anfahrt ebenfalls auf einen Fahrstreifen reduziert, um die Sichtverhältnisse zu verbessern. Zusätzlich verhindern seitdem bauliche Elemente das Queren des Oststadtkreisels von Norden nach Süden.
Außerdem hat die Stadt auf der Westseite der Kreisfahrbahn auf Höhe der Ludwig-Erhard-Allee die Verkehrsführung neu geordnet. Fahrzeuge, die im Oststadtkreisel in Richtung Stuttgarter Straße oder südliche Wolfartsweierer Straße fahren wollen, führt die Stadt dort nur noch einstreifig. Der Fahrstreifen steht zudem so, dass die Sicht auf den vorfahrtberechtigten Verkehr aus der Ludwig-Erhard-Allee besser wird.
Unfallzahlen gehen deutlich zurück
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, zeigt die Evaluation auch bei den Unfallzahlen eine deutliche Wirkung. An der Einmündung der Kreisfahrbahn in die Ludwig-Erhard-Allee sank die Zahl der Unfälle im Betrachtungszeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai auf vier. Im Vergleichszeitraum vom 1. März bis zum 31. Mai waren es 26 Unfälle. Auch an der Stuttgarter Straße gingen die Unfallzahlen laut Auswertung deutlich zurück.
Die bislang provisorischen Elemente ersetzt die Stadt jetzt durch dauerhafte Lösungen. Bürgermeister Dr. Albert Käuflein sagt: „Die Auswertung zeigt, dass die vorgenommenen Änderungen eine positive Wirkung entfaltet haben. Die Verkehrssicherheit konnte insgesamt deutlich verbessert werden. Deshalb werden wir die erfolgreichen Maßnahmen nun dauerhaft etablieren“.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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