Positive Sicherheitsbilanz der vergangenen Fußballsaison
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Karlsruhe. Region. Weniger Gewalt, geringere Kosten, weniger Personalaufwand und mehr Sicherheit: Das ist die Bilanz der Polizei Baden-Württemberg zur Fußballsaison 2025/2026 in den ersten beiden Bundesligen, der 3. Liga, der Regionalliga Südwest und der Oberliga BW.
Weniger Personal, mehr Sicherheit
Der Ball rollt in der neunen Spielzeit mitunter schon wieder. Doch nicht nur auf dem Platz, sondern auch rund ums Stadion war die vergangene Saison ein Erfolg: Weniger Gewalt, weniger Kosten, weniger Personal, mehr Sicherheit, so die Bilanz der Polizei Baden-Württemberg für die Fußballsaison 2025/2026 in den ersten beiden Bundesligen, der 3. Liga, der Regionalliga Südwest und der Oberliga Baden-Württemberg. "Der baden-württembergische Weg der Stadionallianzen (Link zum PDF) wirkt und zeigt: Sicherheit und leidenschaftliche Fankultur schließen sich nicht aus", so Innenminister Manuel Hagel. Die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Vereinen, Kommunen und Fanprojekten zahle sich aus und sei der Schlüssel zum Erfolg.
Die Saison 2025/2026 in Zahlen
In der vergangenen Saison begleitete die Polizei Baden-Württemberg insgesamt 368 Spiele der beiden Bundesligen, der 3. Liga - mit dem Team aus der Landeshauptstadt, SC Freiburg (dazu auch in der "UEFA Europa League"), TSG Hoffenheim, der 1. FC Heidenheim, der Karlsruher SC, der SSV Ulm 1846, der SV Waldhof Mannheim sowie die zweiten Mannschaften vom Team aus der Landeshauptstadt und der TSG Hoffenheim - dazu die Mannschaften der Regionalliga Südwest und der Oberliga Baden-Württemberg - zu denen rund 3,4 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer in die Stadien kamen!
Historischer Tiefststand bei Gewalt und Verletzten
Während in der Saison 2024/2025 noch 474 Straftaten registriert wurden, sank diese Zahl in der Saison 2025/2026 auf 452 Fälle – ein Rückgang um rund 4,6 Prozent. Noch deutlicher ist die Entwicklung bei den verletzten Personen: Ihre Zahl ging von 132 auf 91 zurück und damit um rund 31 Prozent. Das markiert den niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Die Wahrscheinlichkeit aber, gerade bei einem Fußballspiel der Profiligen in Baden-Württemberg als Zuschauer verletzt zu werden, liegt aktuell bei 1:38.000 – in der Vorjahressaison lag der Wert noch bei 1:25.000. Insgesamt wurden sieben Polizistinnen und Polizisten verletzt, im Vorjahr waren es zwölf. „Der historische Rückgang bei Verletzten zeigt: Unsere klare Linie wirkt. Die große Mehrheit der Fans will Fußball erleben – und keine Gewalt“, so Minister Hagel.
Deutliche Einsparungen bei Polizeikosten
Die Stadionallianzen zeigen dabei einen doppelten Effekt: Noch nie war der Fußball im Ländle so sicher. Gleichzeitig sorgt der Erfolg bei den Stadionallianzen auch für eine spürbare Entlastung der Polizei. Für die Begleitung der Fußballspiele wurden in der Saison 2025/2026 insgesamt 24.981 Polizeikräfte eingesetzt. In der Vorsaison waren es noch 25.532 Kräfte. Auch die Einsatzstunden gingen spürbar zurück – von 173.871 Stunden auf 165.471 Stunden. Dadurch konnten weitere circa 600.000 Euro an Einsatzkosten eingespart werden. „Mehr Sicherheit und weniger Einsatzstunden – das zeigt: Prävention, Dialog und Kooperation funktionieren. Genau dafür stehen unsere Stadionallianzen. Risiken werden früh erkannt, Konflikte entschärft und Einsatzkonzepte gemeinsam abgestimmt“, sagte Hagel: "Wir sorgen gemeinsam dafür, dass die Stadien eine Bühne für den Sport bleiben und nicht für Gewalt. Erfolg entsteht immer dort, wo Teamgeist, Leidenschaft und kluge Strategie zusammenspielen. Genau das gilt auch für unsere Stadionallianzen. An dieser Entwicklung wollen wir festhalten und alles dafür tun."
Autor:Jo Wagner |
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