Obstbäume für Streuobstwiesen: Naturtreff Grötzingen nimmt Bestellungen an
- Wer einen Obstbaum für eine Streuobstwiese sucht, kann in Grötzingen bestellen und die Bäume am Abholtag vor Ort mitnehmen.
- Foto: Naturtreff Grötzingen
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Grötzingen. Wer eine Streuobstwiese in den Bergdörfern nachpflanzen will, kann jetzt wieder Obstbäume über den Naturtreff Grötzingen bestellen. Die Bestellung muss bis spätestens Samstag, 3. Oktober, rausgehen. Die Ausgabe und Bezahlung findet später vor Ort statt.
Der Naturtreff Grötzingen organisiert den Verkauf für Privatpersonen, um die Nachpflanzung von Obstbäumen auf Streuobstwiesen zu fördern. Die Bäume wachsen zu großkronigen Obstbäumen heran und eignen sich laut Organisation für artenreiche Streuobstwiesen, nicht aber für kleine Hausgärten oder Kleingärten.
So läuft Bestellung und Abholung
Zur Auswahl stehen Hochstämme mit 160 bis 180 Zentimeter Stammhöhe für 33 Euro oder Halbstämme mit 120 bis 140 Zentimeter Stammhöhe derselben Sorten für 29 Euro. Vorausgewählt sind Sorten bei Apfel, Birne, Süßkirsche, Zwetschge und Quitte. Bei Quitten kann der Naturtreff Grötzingen die Sorten nach eigenen Angaben nicht vorab garantieren.
Wer bestellen will, muss Name, vollständige Anschrift, E-Mail-Adresse und Telefonnummer angeben. Bestellungen nimmt der Naturtreff per E-Mail an streuobst@naturtreff-groetzingen.de oder telefonisch unter 0721-7907409 entgegen. Außerdem müssen gewünschte Mengen, Sorten und Stammhöhen bis spätestens Samstag, 3. Oktober, mitgeteilt werden.
Weil das Angebot begrenzt ist und die Nachfrage bei Baumschulen derzeit sehr hoch ist, können Interessierte für jeden Baum eine Ersatzsorte angeben. Wer keine Ersatzsorte möchte, soll das ebenfalls vermerken.
Die Ausgabe und Bezahlung der Bäume erfolgt am Samstag, 14. November, zwischen 9 und 12 Uhr im Hof des Grötzinger Raiffeisenmarkts. Dort gibt es auf Wunsch auch Tipps zur Pflanzung, zum Baumschnitt und zur Pflege. Wer möchte, kann den Pflanzschnitt dort durchführen lassen.
Unterstützung kommt laut Naturtreff auch in diesem Jahr vom Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe. Für jeden Baum stellt die Stadt kostenfrei einen Pflanzpfahl und Kokosschnur zum Anbinden zur Verfügung.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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