Karles Woche - der Kommentar im Wochenblatt
Licht am Ende des Tunnels

Bereits zum zweiten Mal lud die KASIG – Bauherrin der U-Strab – unlängst zur großen Tunnelbesichtigung in die „neuen“ Katakomben der Stadt. Der Zustrom war groß, die Bürger freuen sich über den Fortschritt. Die Abstimmung mit den Füßen darf die KASIG durchaus als Kompliment empfinden: Seit einem Jahr keine Kostenexplosion, keine Verzögerung, Kommunikation und Zeitpläne stimmen. Anders sieht es (noch) beim zukünftigen Nutzer aus, dem KVV. Der Kunde empfindet weniger Service durch mehr digitale Versuche, trotz weniger Umwege fehlt es an Pünktlichkeit, es fehlt an Fahrern – ausgefallene Bahnen sind keine Seltenheit. Der Aufruf „Steig um!“ wirkt da eher als Werbebotschaft, ein echter Apell kann das so leider nicht sein. Dafür fehlt es an der nötigen Zuverlässigkeit, welche die KASIG vorlebt.

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