Kühle Orte in Durlach entdecken
- Der "Liebesbrunnen" auf dem Durlacher Marktplatz; die gusseiserne Form geht ins 19.Jahrhundert zurück
- Foto: www.jowapress.de
- hochgeladen von Jo Wagner
Karlsruhe. Es geht zu kühlen Orten in Durlach; zu Brunnen, Parks und schattigen Plätzen - ein Segen an heißen Tagen! Auf einem interaktiven Spaziergang - initiiert vom Umwelt- und Arbeitsschutz der Stadt Karlsruhe in Zusammenarbeit mit der Sozial- und Jugendbehörde der Stadt Karlsruhe sowie dem Stadtamt Durlach - führt Wasserkurator Thomas Frank an mehreren Terminen:
- Donnerstag, 20. August 2026, 17 – 18.15 Uhr
- Dienstag, 25.August 2026, 17 – 18.15 Uhr (noch offen)
- Donnerstag, 3.September 2026, 17 – 18.15 Uhr (noch offen)
- Donnerstag, 17. September 2026, 17 – 18.15 Uhr - im Rahmen der "Woche der Klimaanpassung"
zu Brunnen, Grünanlagen, schattigen Plätzen und öffentlich zugänglichen Innenräumen in Durlach, wo sich die Sommerhitze gut aushalten lässt. Es heißt es dabei, kühle Orte entdecken, denn mit zwölf städtischen Trinkbrunnen ist Durlach der trinkbrunnenreichste Stadtteil Karlsruhes (Infos zum Thema https://www.karlsruhe.de/kultur-freizeit/freizeit-und-tourismus/wasser-in-der-stadt). Dazu kommen mehrere Zierbrunnen, die Pfinz, der Schlossgarten, der baumbestandene Hengstplatz mit Trinkbrunnen sowie kühle Aufenthaltsorte in öffentlich zugänglichen Gebäuden – etwa die Kirche St. Peter und Paul, die an heißen Tagen als “Coole Kirche” geöffnet ist. Dazu engagieren sich auch die Partner der Initiative „Nette Toilette“, dass Bürger an heißen Tagen einen angenehmen Aufenthalt im Stadtteil haben können.
Die Lage der Brunnen in einem Stadtplan: https://geoportal.karlsruhe.de/stadtplan/?page=Freizeit-und-Erholung
Auf der rund einstündigen kostenlosen Tour erkunden Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Wasserkurator Frank, Projektleiter des "Wasser-Quartiers Karlsruhe" für "tip: tap" verschiedene Arten von „kühlen Orten“ und erfahren vom Wasserkurator, warum Hitzeschutz, Gesundheitsvorsorge und eine klimaangepasste Stadt wichtig sind. Zudem wird Wissenswertes über die Geschichte der Brunnen, Grünanlagen und Plätze in Durlach vermittelt. Auf der Tour begegnen die Teilnehmenden außerdem Menschen, die Durlach mitgestalten, denn je nach Termin geben lokale Akteure Einblicke in ihre Arbeit, erzählen, was beispielsweise Gastronomie und Kirchengemeinde zu einem klimaangepassten Stadtteil beitragen können. So wird erlebbar, dass Klimaanpassung nicht nur städtebauliche Maßnahmen erfordert, sondern auch vom Engagement vor Ort lebt.
Autor:Jo Wagner |