24.000 Euro für Kinderprojekte / Sammler strömten in die Fächerstadt
Karlsruher Schilder-Kult mit Rekord

Gunther Lott, Initiator des Flohmarkts (Mitte) mit Sammlern aus Hannover (li.) und Rheinau im Ortenaukreis (re.).
  • Gunther Lott, Initiator des Flohmarkts (Mitte) mit Sammlern aus Hannover (li.) und Rheinau im Ortenaukreis (re.).
  • Foto: Knopf
  • hochgeladen von Jo Wagner

Karlsruhe. Längst zu einer Kultveranstaltung mit enormer Reichweite hat sich der Schilderflohmarkt des städtischen Tiefbauamts entwickelt. Alle zwei Jahre werden ausrangierte Original-Verkehrsschilder feilgeboten (das „Wochenblatt“ berichtete).

Das zieht mittlerweile Sammler aus ganz Süddeutschland an. Die Kfz-Kennzeichen vor dem Betriebshof in Mühlburg sprachen Bände: „Den weitesten Weg hatte ein Hamburger“, berichtete Gunther Lott, Sachgebietsleiter Verkehrslenkung des Tiefbauamts, der 1999 den ungewöhnlichen Markt initiierte: „Schon vor Öffnung standen 100 Personen an.“

Das Karlsruher Tiefbauamt ist übrigens das einzige bundesweit, das einen solchen Flohmarkt organisiert – ehrenamtlich zudem, denn die erzielte Summe kommt Kinderprojekten in der Fächerstadt zu Gute. Beim jüngsten Markt wurden 24.000 Euro erreicht! „Damit konnten wir über die Jahre mehr als 100.000 Euro an Kinderprojekte ausschütten“, so Lott, für den es der letzte Flohmarkt war, denn vor dem nächsten Markt geht er in Pension.

Aber dass er auch künftig dem Schilderflohmarkt und den vielen freiwilligen Helfern des Tiefbauamts erhalten bleibt, scheint ausgemachte Sache. (voko)

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