Gegen die Hitze: Karlsruhe zeigt Abkühlungsorte und Trinkbrunnen - Zierbrunnen bleiben aus
- Wer bei der Hitzewelle in der Innenstadt unterwegs ist, findet an Trinkbrunnen kostenlos Wasser und über eine Karte kühle Rückzugsorte.
- Foto: Stadt Karlsruhe, Boris Burghardt
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Karlsruhe. Wer in der aktuellen Hitze Abkühlung sucht, findet in Karlsruhe Hilfe per Karte und an 36 Trinkbrunnen gratis Trinkwasser. Gleichzeitig bleiben etliche Zierbrunnen trotz der Temperaturen abgeschaltet.
Wie die Stadtverwaltung mitteilt, stehen im Stadtgebiet 36 gekennzeichnete Trinkbrunnen zur Verfügung. Dazu gehören zwei neue, barrierefreie Trinkbrunnen. Zentral liegen der Rathausbrunnen sowie die Brunnen auf dem Rondellplatz und dem Lidellplatz.
Stadtplan für heiße Tage: gedruckt und online
Alle Standorte der Trinkbrunnen zeigt der Stadtplan für heiße Tage unter geoportal.karlsruhe.de. Gedruckt liegt der Stadtplan in den Rathäusern am Marktplatz und an der Alb, im Bürgerbüro, in der Stadtbibliothek und in der Tourist-Information aus. Online gibt es ihn auch auf karlsruhe.de.
Neben der Karte bietet eine online verfügbare Storymap weitere Informationen zum Hitzeschutz. Sie zeigt Orte, die bei Hitze für Abkühlung sorgen. Dort kann man direkt den gewünschten Stadtteil eingeben und bekommt unter anderem Schwimmbäder, Bibliotheken und Museen angezeigt. Auch die Coolen Kirchen nennt die Stadtverwaltung als Angebot für einen Aufenthalt im Kühlen.
Trotz der Hitze bleiben einige Brunnen außer Betrieb. Die Stadtverwaltung begründet das zumeist mit Sparzwängen und der Haushaltssicherung. Nach einer Entscheidung des Gemeinderats stehen für die Brunnen im Doppelhaushalt 2026/2027 insgesamt 160.000 Euro zur Verfügung. Damit hat Karlsruhe die in den Vorjahren bereitgestellten Mittel nach Angaben der Stadtverwaltung um die Hälfte reduziert.
Aktuell sind 46 von 82 Zierbrunnen in Betrieb, also etwas mehr als die Hälfte. Das Gartenbauamt priorisiert laut Stadtverwaltung, welche Brunnen an- oder abgeschaltet werden. Dabei berücksichtigt es die Verteilung im Stadtgebiet, die Bedeutung für Stadtbild und Kulturgeschichte sowie Unterhaltungskosten und Wartungsaufwand. Einige zu reparierende Zierbrunnen laufen inzwischen wieder. Die Instandsetzung weiterer Brunnen verzögert sich laut Stadtverwaltung unter anderem wegen der hohen Temperaturen oder wegen zusätzlicher Defekte.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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