Starthilfe für junge Unternehmen
- Foto: Wirtschaftsministerium
- hochgeladen von Presse fokus.energie e.V.
Fünf junge Unternehmen mit zukunftsorientierten Produkten und Geschäftsideen könnten schon bald von einer finanziellen Förderung im erfolgreichen Frühphasenförderprogramm "Start-up BW Pre-Seed" profitieren. Das Programm des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums und der "L-Bank" unterstützt dabei die Entwicklung innovativer und vielversprechender Gründungen mit bis zu 320.000 Euro; in gleicher Höhe beteiligt sich ein Co-Investor an der Gründungsfinanzierung.
„Start-up BW Pre-Seed ist so etwas wie das Basisprogramm der Gründungsförderung in Baden-Württemberg“, betont Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus. „Indem wir den finanziellen Spielraum junger Unternehmen in einem sehr frühen Stadium ihrer Existenz erweitern, verbessern wir die Rahmenbedingungen für Innovation und Entwicklung – und vergrößern so auch die langfristigen Erfolgschancen des Unternehmens.“ Die Tatsache, dass sich in jedem Einzelfall ein Co-Investor und Betreuungspartner mit eigenem Kapital hinter das neue Unternehmen stelle, zeige das Potenzial, das die in "Start-up BW Pre-Seed" geförderten Unternehmen hätten, ergänzte die Vorstandsvorsitzende der "L-Bank, Edith Weymayr": „Die Kombination aus öffentlicher und privater Finanzierung ist ein Vertrauensbeweis und eine sichtbare zusätzliche Aufwertung eines Start-ups.“
Startups, die von den jeweiligen Acceleratoren auf ihrem Weg von der ersten Idee bis zur Marktreife betreut werden. Ein Programm, das auch der Karlsruher Accelerator "AXEL" vom Netzwerk "fokus.energie e.V." im Energiebereich betreut. Übrigens sehr erfolgreich, denn in den Jahres 2023 und 2025 wurden die "Startup des Jahres" in Baden-Württemberg von AXEL betreut, zuletzt „HeatPump23“ mit seiner innovativen Idee einer Etagen-Wärmepumpe!
Innovation braucht Mut
Besonders im komplexen Energiesektor: Das Programm "Start-up BW Pre-Seed" steht für Innovation und beweist diesen Mut, indem es genau in der Frühphase von Deeptech- und Hightech-Startups ansetzt. Das Land Baden-Württemberg schließt dabei eine kritische Lücke, unterstützt auf dem Weg zur Marktreife. Genau hier schlägt die Stunde von spezialisierten Acceleratoren und Betreuungspartnern wie AXEL – Der Energie-Accelerator.
Startups bringen Baden-Württemberg nach vorne
Die jetzt ausgewählten fünf Unternehmen - "AMS Cockpit" aus Kierspe (Softwarelösung für die Digitalisierung der Arbeitssicherheit), "HYDI Innovation" aus Stuttgart (Intelligente Lösungen zur Planung, Integration und Optimierung komplexer Energiesysteme), "Itsreal.media" aus Mannheim (Software für die Analyse und Erkennung künstlich generierter Bilder), "Osake" aus Stuttgart (Ausgeh-App mit Features für die Abendgestaltung) und "Simultare" aus Nagold (KI für die chirurgische Ausbildung) - hatten ihre Geschäftsideen und Produkte im Mai dem Entscheidungsgremium von "Start-up BW Pre-Seed" vorgestellt und dann den Zuschlag erhalten.
Im nächsten Schritt müssen sie sich formal bei der "L-Bank" bewerben, die das Programm im Auftrag des Wirtschaftsministeriums betreut. Sie entscheidet nach Prüfung der Antragsunterlagen über die Finanzierungszusage. Voraussetzung dafür sind neben der Beteiligung eines Co-Investors der innovative Charakter des Unternehmens und ein starker Baden-Württemberg-Bezug. Die Fördersumme pro Unternehmen beträgt in der Regel 160.000 Euro. Diese Summe wird von einem Co-Investor mit bis zu ebenfalls 160.000 Euro ergänzt. In Einzelfällen ist eine Verdoppelung der Gesamtförderung auf maximal 640.000 Euro möglich. Ziel des Programms ist es, aussichtsreiche Start-up-Vorhaben finanzierungsreif für institutionelle Anleger zu machen, um ein erfolgreiches Wachstum der jungen Unternehmen zu ermöglichen. Das Programm fördert aber auch solche innovativen Startups, die zunächst aus eigenen Mitteln wachsen können.
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.