Großbatteriespeicher startet in Karlsruhe
- Blick auf die Anlage
- Foto: StW
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Die "Stadtwerke Karlsruhe" hat einen neuen Großbatteriespeicher - einsetzbare Leistung von ca. 12 Megawatt und eine Speicherkapazität von 28 Megawattstunden - auf dem Gelände des unternehmenseigenen Heizkraftwerk West in Betrieb genommen. Mit dieser Anlage erweitert das Unternehmen seine Energieinfrastruktur um einen wichtigen Baustein für die Energiewende vor Ort. Mit seiner Fähigkeit, Strom zu speichern und bedarfsgerecht innerhalb von Sekunden zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitzustellen, trägt der Großbatteriespeicher dazu bei, das Stromnetz stabil zu halten und die Nutzung von Wind- und Solarenergie noch effizienter zu gestalten.
Infrastrukturbestandteil moderner Energiesysteme
Batteriespeicher gewinnen im Zuge der Energiewende stark an Bedeutung und werden zunehmend ein bedeutsamer Infrastrukturbestandteil moderner Energiesysteme. Sie gleichen kurzfristige Schwankungen zwischen Stromerzeugung und Stromverbrauch aus und ermöglichen es, erneuerbare Energien zeitlich flexibel zu nutzen. Überschüssiger Strom aus Zeiten hoher Einspeisung kann gespeichert und zu einem späteren Zeitpunkt wieder ins Netz eingespeist werden.
Mit dem Speicher schaffen die "Stadtwerke Karlsruhe" zusätzliche Flexibilität für die regionale Energieversorgung und stärken die Versorgungssicherheit. Das Unternehmen hat einen hohen einstelligen Millionenbetrag in die Errichtung der Anlage investiert. "Die neue Anlage ist ein starkes Signal für den Klimaschutz und für die Zukunft unserer Stadt“, so Gabriele Luczak-Schwarz, Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Karlsruhe.
Meilenstein für die Energiewende
Die Inbetriebnahme des Großbatteriespeichers ist ein wesentlicher Meilenstein für die Energiewende in Karlsruhe. "Mit dem Speicher schaffen wir zusätzliche Flexibilität im Stromsystem und können Stromangebot und -nachfrage besser zusammenbringen", so Michael Homann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Karlsruhe. Denn gerade mit dem weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien wird diese Flexibilität und deren Fähigkeit zur Stabilisierung der Netze immer wichtiger. "Damit investieren wir konkret in eine leistungsfähige und zukunftsfähige Energieversorgung und leisten zugleich einen Beitrag zu einem stabilen und resilienten Stromsystem“, so Homann.
Im Blick: Systemnutzen und Wirtschaftlichkeit
Der Batteriespeicher verbindet Systemnutzen und Wirtschaftlichkeit. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien steigt der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem. Der Speicher kann diese Flexibilität kurzfristig bereitstellen und zugleich gezielt am Strommarkt eingesetzt werden. "Damit schaffen wir einen konkreten energiewirtschaftlichen Mehrwert“, betont Dr. Steffen Knapp, Bereichsleiter Strategie, Handel und Forschung bei den Stadtwerken.
Aktueller Blick auf die Stromerzeugung in Deutschland unter https://www.smard.de/page/home/topic-article/204976/510/stromerzeugung-in-deutschland-erneuerbare-energien-veraendern-das-system
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