Waffenhandel im Darknet: 46-Jähriger Karlsruher in Untersuchungshaft
- In Karlsruhe haben Ermittler die Wohnung eines 46-Jährigen durchsucht, der mutmaßlich Waffen hergestellt und über das Darknet verkauft haben soll. Sichergestellt wurden unter anderem 3D-Drucker, Zubehör zur Waffenherstellung und Cannabis.
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Karlsruhe. Am frühen Dienstagmorgen haben Polizeibeamte mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften die Wohnung eines 46-Jährigen im Karlsruher Stadtteil Knielingen durchsucht. Gegen den Mann wird wegen des Verdachts ermittelt, in der Vergangenheit mehrfach Waffen hergestellt und über das Darknet vertrieben zu haben, wie das Polizeipräsidium Karlsruhe mitteilt.
Bei dem Einsatz beschlagnahmten die Ermittler zahlreiche Datenträger. Zudem fanden sie technisches Zubehör zur Herstellung von Waffen, 588 Gramm Cannabis und vier 3D-Drucker, die nach bisherigen Erkenntnissen mutmaßlich für die Produktion von Waffen genutzt wurden.
Der Beschuldigte wurde am Mittwoch, 12. August, einem Haftrichter am Amtsgericht Karlsruhe vorgeführt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe wurde Haftbefehl erlassen und Untersuchungshaft angeordnet. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern weiter an.
Autor:Heike Schwitalla aus Germersheim |
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