Gefahr an der Haustür: So tricksen Kriminelle besonders Senioren aus
- Betrüger nutzen an der Haustür gezielt Hilfsbereitschaft und Unsicherheit aus. Die Polizei warnt besonders Senioren vor bekannten Maschen und gibt Präventionstipps.
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Karlsruhe. Am Donnerstag, 23. April, informiert die Polizei Karlsruhe im Rahmen der vierten Seniorenaktionswoche über Betrug und Diebstahl an der Haustür.
Kriminelle verfolgen an der Haustür meist ein klares Ziel: Sie wollen in die Wohnung gelangen, um Bargeld, Schmuck und andere Wertsachen zu stehlen. Besonders Seniorinnen und Senioren stehen im Fokus, da sie tagsüber häufiger erreichbar sind. Die Tat trifft viele Betroffene hart, weil sie den privaten Rückzugsort verletzt. Wie bei betrügerischen Telefonanrufen spielen Täter gezielt mit Sorge, Hilfsbereitschaft oder Unsicherheit und treten dabei oft äußerst überzeugend auf, wie das Polizeipräsidium Karlsruhe berichtet.
Zu den gängigen Maschen zählen falsche Amtspersonen, die sich als Polizisten oder Mitarbeiter von Behörden und Versorgungsunternehmen ausgeben. Andere täuschen Notlagen vor, bitten um Hilfe oder geben sich als Paketboten oder Handwerker aus. Auch Haustürgeschäfte gehören dazu, bei denen vermeintliche Vertreter Verträge für Zeitungen, Energie oder Telefon aufdrängen oder spontane Handwerkerleistungen anbieten. Die Polizei rät, Fremde grundsätzlich nicht hereinzulassen, Ausweise sorgfältig zu prüfen und bei einem schlechten Bauchgefühl die Tür zu schließen und den Notruf 110 zu wählen. Angehörige und Nachbarn können durch offenen Austausch einen wichtigen Beitrag zum Schutz älterer Menschen leisten.
Autor:Cornelia Bauer aus Speyer |
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