Stadtbege(h)gnung auf dem Bännjerrück
Erste Anregungen umgesetzt

Zahlreiche Teilnehmer bei der Stadtbegeh(g)nung mit Bürgermeisterin Beate Kimmel auf dem Bännjerrück
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Kaiserslautern. Zwei Bänke als Sitzgelegenheit für die Seniorinnen und Senioren im Buswartehäuschen, dazu zwei neue Abfalleimer mit Zigaretten-Ascher am Aushang der Fahrpläne – die Stadtbegeh(g)nung mit Bürgermeisterin Beate Kimmel auf dem Bännjerrück zeigte schon einen Tag später sichtbare Spuren. Nach einer coronabedingten Zwangspause hatte die Bürgermeisterin in der letzten Woche das zweite ihrer insgesamt vier Vor-Ort-Formate zum Bürgeraustausch wieder aufgenommen. „Diese Begegnungen und direkten Eindrücke sind mir sehr wichtig, um damit passgenaue Lösungen für die jeweiligen Anliegen erarbeiten zu können“, meinte sie zu den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern, bei denen sie sich für ihr Interesse und die Begleitung durch den Stadtteil bedankte.

Ein besonderes Dankeschön richtete die Bürgermeisterin an den Vorsitzenden des Bürgervereins Bännjerrück / Karl-Pfaff-Siedlung, Helmut Schmidt, der auch als Mitarbeiter des BännjerrückBoten Anlaufstelle vieler Anwohnerinnen und Anwohner sei. Im Rahmen der Stadtbegeh(g)nungen hatte er Kimmel bereits vor Ausbruch der Coronapandemie zu einer Besichtigungstour eingeladen und auch die Ziele des gut zweistündigen Rundwegs auf dem Bännjerrück festgelegt. Dieser führte auf verschiedenen Treppenwegen und Abkürzungen unter anderem über Abschnitte der Leipziger Straße, in die Plauener und Rostocker Straße sowie in die Hallesche Straße.

Einem roten Faden gleich begleiteten dabei die Themen Barrierefreiheit und seniorengerechte Gestaltung des überwiegend von älteren Menschen bewohnten Stadtteils die 15-köpfige Truppe um Beate Kimmel. So ging es nach einem kurzen Zwischenstopp am Spielplatz in der Plauener Straße, der in naher Zukunft eine vom Bürgerverein gespendete Rutsche erhalten soll, zum Waldübergang in der Rostocker Straße. Diesen wie andere Waldzugänge durch abgesenkte Bordsteine rollstuhlgerecht zu gestalten, war eines der an die Bürgermeisterin herangetragenen Anliegen. Kimmel verwies diesbezüglich auch auf die daraus resultierenden Gefahren bei Starkregenereignissen, da mögliche Wassermassen anders geleitet werden und zu mehr Überschwemmungen führen könnten. Dennoch versprach sie, dieses Thema einschließlich eines Bürgerhinweises auf hierfür in den Niederlanden existierende Lösungen ins Rathaus mitzunehmen.

Einen längeren Aufenthalt auf Grund der hier vorhandenen Themen gab es an der Buswendeschleife in der Leipziger Straße. Angesprochen wurden dabei neben den inzwischen installierten Wartebänken und speziellen Abfalleimern auch die zum Teil ungünstigen Busanbindungen sowie zu hohen Geschwindigkeiten der Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich. „Dabei werden immer wieder die Vorfahrtsregeln missachtet und andere Autofahrer sowie vor allem die hier laufenden Kinder in Gefahr gebracht“, meinte eine Bürgerin mit Verweis auf die sich in unmittelbarer Nähe befindenden Schulen. Auch würden durch das unangepasste Fahrtempo viele Eichhörnchen den Tod finden, ergänzte eine andere und fragte, ob man hierzu nicht wie anderswo gesehen eine Querungshilfe in Form eines die Straße überspannenden Seiles schaffen könne? Für zusätzlichen Gesprächsstoff sorgte das Angebot eines Architekten, der die Buswendeschleife überplanen und dabei den Grünstreifen eventuell als Hochbeet oder mit Blumenkästen versehen neu gestalten möchte.

Nicht in der Stadtbegeh(g)nung fehlen durfte selbstverständlich auch der Besuch des Menhirs, für den die Bürgerinnen und Bürger gerne eine Ausschilderung hätten und den es abschließend sogar im süßen Miniformat für alle Teilnehmenden vom Stadtteilbüro zum Naschen gab. Zuvor aber wurden beim Original noch einige lose Gehwegplatten entdeckt, deren Reparatur die Bürgermeisterin an die Stadtbildpflege weiterleiten wollte. Außerdem soll diese die Treppenwege in der Merseburger Straße sowie am Kiosk in der Leipziger Straße überprüfen, damit die Auf- und Abgänge besser mit Rollstuhl oder Kinderwagen passiert werden können.
Im Gespräch war außerdem eine mögliche künstlerische Gestaltung der Verteilerkästen durch die Stadtwerke, für die eine Bürgerin statt dessen einen Wettbewerb für die Schulen des Bännjerrücks vorschlug. Auch der demnächst beginnende Bau der Regenrückhaltebecken wurde von einem Teilnehmer thematisiert: Er bat darum, bei der dann vorübergehend geänderten Verkehrsführung auf den ungehinderten Zugang zum Einkaufsmarkt als wichtige Versorgungsquelle gerade für älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger zu achten. ps

Autor:

Pressestelle Stadt Kaiserslautern aus Kaiserslautern

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