Diakonie in Kaiserslautern: Gottesdienst sammelt Spenden für Menschen in Not
- Bei finanziellen Sorgen, familiären Konflikten und persönlichen Krisen bietet die Diakonie vertrauliche und kostenlose Beratung an.
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Kaiserslautern. Wenn das Geld nicht mehr zum Leben reicht, familiäre Konflikte überfordern oder persönliche Krisen den Alltag bestimmen, brauchen Betroffene Unterstützung. Die Diakonie bietet ihnen Beratung und Orientierung. Um diese Arbeit zu stärken, wird bei einem Gottesdienst in Kaiserslautern am Sonntag, 25. Oktober, eine Kollekte gesammelt.
Der Gottesdienst beginnt um 11 Uhr im Dietrich-Bonhoeffer-Gemeindehaus in der Höfflerstraße 16. Die Predigt hält Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr. Die Veranstaltung findet anlässlich der Woche der Diakonie statt und steht unter dem Motto „Diakonie tut gut“. Alle Interessierten sind willkommen.
Kostenlose Beratung bei finanziellen und persönlichen Krisen
„Menschen suchen nach einem Leben, in dem sie nicht verloren gehen. Sie suchen danach, gesehen zu werden. Sie suchen nach Zugehörigkeit, nach Sicherheit, nach Würde“, betont Albrecht Bähr.
Die Arbeit des Diakonischen Werkes setzt dort an, wo Menschen Unterstützung benötigen. In den Sozial- und Lebensberatungsstellen erhalten sie unabhängig von Herkunft, Weltanschauung und finanziellen Möglichkeiten ein offenes Ohr und professionelle Hilfe.
Die Beratung umfasst unterschiedliche Lebenslagen: Dazu gehören finanzielle Not, familiäre Schwierigkeiten, Schwangerschaften in Krisensituationen und weitere persönliche Belastungen. Die Angebote sind vertraulich und kostenlos.
Kollekte soll Beratungsangebote in der Pfalz sichern
Die Kollekte des Gottesdienstes kommt der diakonischen Beratungsarbeit in der Pfalz und Saarpfalz zugute. Öffentliche Zuschüsse und Kirchensteuermittel reichen nach Angaben der Diakonie nicht aus, um die vielfältigen Angebote dauerhaft zu finanzieren. Zusätzliche Spenden helfen deshalb, die Unterstützung für Menschen in schwierigen Lebenslagen aufrechtzuerhalten.
Ziel ist es, dass Betroffene auch künftig wohnortnah Hilfe erhalten können – unabhängig davon, wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht. red
Autor:Monika Klein aus Kaiserslautern |
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