Demo gegen Rechts
Auch Jugendverbände demonstrieren gegen rechts

Am Start des Demonstrationszuges | Foto: Peter Krietemeyer
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Das Bündnis „Kaiserslautern gegen rechts“, der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die „Omas gegen rechts“, der Stadtjugendring Kaiserslautern (SJR) und viele weitere Organisationen und Institutionen hatten für Freitagnachmittag zur Demo gegen rechts in Kaiserslautern aufgerufen.
Auch wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Stämme Goten im BdP und Fridtjof Nansen in der DPSG aus Kaiserslautern sowie der Stamm Kurpfalz aus Ramstein im BdP folgten dieser Aufforderung.

Gemeinsam fanden wir uns mit über 2 000 Demonstrierenden auf dem Bahnhofsvorplatz ein, um ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Toleranz zu setzen.
Nach der Begrüßung durch Thorsten Schmidt vom DGB und einer Schweigeminute für die Opfer des feigen Anschlages in München, setzte sich der Demonstrationszug in Bewegung.

Dieser bildete drei Blöcke. Zunächst der Block der Tanzenden, entsprechend dem Motto der Tanz-Demo „Lautern Beats statt rechte Hetze“. Es folgten die „Omas gegen rechts“ sowie der letzte „bunte Block“ mit Familien und weiteren Demonstrierenden.

Der laute und bunte Lindwurm schlängelte sich durch die Straßen in die Innenstadt, bevor er dann in die Fußgängerzone einbog. Zu diesem Zeitpunkt hatten die letzten Teilnehmenden den Bahnhofsvorplatz noch nicht verlassen, was für die große Anzahl Demonstrierender sprach.

Auf den Transparenten und Schildern war beispielsweise zu lesen: „Conni geht Nazis ärgern“, „Menschenrechte statt rechte Menschen“, „Herz statt Hetze“, „Wir lieben bunt, braun ist einfach ekelhafd“ und vieles mehr.

Bei einem Zwischenstopp vor der Stiftskirche ertönten dann die Lieder der „Omas gegen rechts“. Diese wurden von den Demonstrantinnen und Demonstranten mitgesungen oder mitbeklatscht.

In Anschluss zog der Demo-Zug auf den Schillerplatz zur Abschlusskundgebung. Hier ergriff Zora Tischer, Mitorganisatorin der Demo, das Wort und rief die Gesellschaft auf, sich nicht in die Neutralität zu flüchten, sondern für die Menschenrechte einzustehen – Flagge zu zeigen, so wie wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder an diesem Tag. Sie endete mit dem Aufruf: "Die Brandmauer muss verteidigt werden".

Im Anschluss war der Platz frei für DJ-Musik und Tanz, wovon reichlich Gebrauch gemacht wurde.

Einige der Teilnehmenden zog es dann Richtung Stiftsplatz, wo die AfD ihre Veranstaltung abhielt, um lautstark und friedlich zu bekunden, was sie von dieser Politik halten.

Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder waren uns einig, mit unserer Teilnahme ein klares Zeichen für eine bunte Gesellschaft gesetzt und jeder Ausgrenzung eine Absage erteilt zu haben.
Bleibt zu hoffen, dass die Wahlberechtigten anlässlich der Bundestagswahl ebenfalls ein wichtiges und richtiges Zeichen setzen. Gut Pfad und seid wach!

Autor:

BdP Peter Krietemeyer aus Kaiserslautern

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