Jugendarbeit
Landesjugendring Rheinland-Pfalz positioniert sich in Osthofen

Die Teilnehmenden vor der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Osthofen | Foto: LJR Rheinland-Pfalz
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  • Die Teilnehmenden vor der Gedenkstätte des ehemaligen KZ Osthofen
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Am 21. März 2026 fanden sich die Vertreterinnen und Vertreter der Jugendverbände in der Gedenkstätte Osthofen zur 119. Vollversammlung ein. Der Landesjugendring Rheinland-Pfalz (LJR) ist ein Zusammenschluss der in der Jugendarbeit tätigen Verbände und Vereine.

Mit dabei auch eine Vertretung des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. (BdP), Stamm Goten Kaiserslautern.

Die Teilnehmenden des Ringes Deutscher Pfadfinderinnen (RDP) und des Ringes deutscher Pfadfinder (RdP) | Foto: Hannah Wagner
  • Die Teilnehmenden des Ringes Deutscher Pfadfinderinnen (RDP) und des Ringes deutscher Pfadfinder (RdP)
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Nach der Begrüßung durch den Vorstand und Grußworte der anwesenden Gäste wurde eine Videobotschaft der zuständige Ministerin Katharina Binz eingespielt.

Grußwort der Ministerin Katharina Binz | Foto: LJR RLP

Die 23 Mitgliedsverbände waren mit insgesamt 52 Delegierten*innen vertreten.

Da die Tagung an einer geschichtsträchtigen Örtlichkeit stattfand, folgte eine biographische Führung durch die Gedenkstätte. Hierzu teilten sich die Teilnehmenden in drei Gruppen auf.

Führung durch die Gedenkstätte | Foto: LJR RLP

Im Anschluss eröffneten die beiden Vorsitzenden des Landesjugendrings, Caja Stübenrath (Mainz) und Volker Steinberg (Kaiserslautern) die Sitzung.

Caja Stübenrath, Vorsitzende des LJR | Foto: LJR RLP
Volker Steinberg | Foto: LJR RLP

Anlässlich des Vorstandsberichtes konnten jeweils drei Arbeitskreise zu unterschiedlichen Themen, u.a. „Kein Platz für Hass und Hetze“, besucht werden.

Nach der Mittagspause folgten der Haushaltsabschluss 2025, der Bericht der Revisor*innen sowie die Entlastung des Vorstandes, welche einstimmig erfolgte.

Die Vertretung der Revisor*innen beantragt die Entlastung des Vorstandes | Foto: Hannah Wagner
  • Die Vertretung der Revisor*innen beantragt die Entlastung des Vorstandes
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Im Konferenzteil beschäftigte sich die Vollversammlung mit verschiedenen Anträgen. Hierbei ging es um:

a) Solidarität – jetzt erst recht!
Mit dem Leitbild Solidarität möchte der Landesjugendring (LJR) dazu einladen, weitere Ideen, Anträge und Initiativen zu starten, die zur Solidarität beitragen und eine gerechte Gesellschaft gestalten.

Leitbild Solidarität | Foto: LJR RLP

b) Mentale Gesundheit junger Menschen in den Fokus rücken!
Hier fordert der LJR dringend eine nachhaltige Verbesserung in den Hilfsangeboten für junge Menschen.

c) Prävention von Hate Speech und Schutz junger Menschen stärken!
Der LJR vertritt die Interessen junger Menschen und der Jugendverbände im Land. Er sieht es als zentrale Aufgabe der Landespolitik an, präventive Maßnahmen gegen Hate Speech zu stärken, junge Menschen zu schützen und sie gleichzeitig zu befähigen, selbstbewusst, solidarisch und demokratisch zu handeln.

Antrag Hate Speech | Foto: LJR RLP

Weitere Infos hierzu unter: Landesjugendring Rheinland-Pfalz

Das Leitbild und die Anträge sind von der Vollversammlung des LJR angenommen und mit großer Mehrheit der Delegierten*innen beschlossen worden.

Beginn der Vollversammlung | Foto: LJR RLP

Die 120. Vollversammlung des LJR findet am 10. April 2027 in Koblenz statt.

Autor:

BdP Peter Krietemeyer aus Kaiserslautern

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