Zwölf Jahre und zwölf Tage - Filmvorführung
Kaiserslautern Eine Stadt im Nationalsozialismus - Wiederentdeckung einer filmischen Dokumentation
- Foto: VHS KL
- hochgeladen von Michael Staudt
Zwölf Jahre und zwölf Tage – Kaiserslautern
Eine Stadt im Nationalsozialismus
Die Wiederentdeckung einer filmischen Dokumentation
Am 8. März 1933 weht die Hakenkreuzfahne erstmals am Kaiserslauterer Rathaus. Weiße Fahnen empfangen die Amerikaner am 20. März 1945. Zwölf Jahre und zwölf Tage hat die Herrschaft des Nationalsozialismus in Kaiserslautern gedauert.
Der Film zeigt Stationen der Machtergreifung, die Rolle von Schule und Hitlerjugend. Kaiserslautern als Gauhauptstadt, Judenverfolgung und vorzeitiger Sprengung der Synagoge, die Kriegsvorbereitungen, die Heimkehr der Soldaten nach dem Frankreichfeldzug, den Krieg an der Heimatfront und die Zerstörung der Stadt in drei Bombenangriffen.
Historische Film- und Bildsequenzen, Tondokumente und Zeitzeugenaussagen verdichten sich zu einer beklemmenden Chronik der braunen Schreckensjahre.
Vor Beginn der Ausstrahlung einer technisch neu bearbeiteten Fassung, unterhält sich VHS-Direktor Michael Staudt mit dem Filmemacher Andreas Pech über die Hintergründe der Entstehung des Films, den er seinerzeit zusammen mit dem Leiter des Medienzentrums Wolfgang Jung produziert hat.
Im Rahmen der 750 Jahr Feier:
750 Jahre Stadt Kaiserslautern dürfen nicht gefeiert werden ohne eine historische Einordnung und Berücksichtigung der zwölf Jahre und zwölf Tage unter nationalsozialistischer Herrschaft.
Der Film wurde 1998 in der VHS uraufgeführt.
Sa., 07. März 2026, 18 Uhr, Friedenskapelle
Der Eintritt ist frei. Eine vorherige Anmeldung ist sinnvoll:
https://friedenskapelle-kl.de/event/zwoelf-jahre-und-zwoelf-tage-kaiserslautern-eine-stadt-im-nationalsozialismus/
Autor:Michael Staudt aus Kaiserslautern |
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