DFB-Pokal-Spiel mit Folgen
Staatsanwaltschaft Kaiserslautern ermittelt nach Mainzer Pyroshow

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Infolge des Abbrandes von Pyrotechnik sowie der gesichtsverdeckenden Vermummung von mindestens zehn Personen hat die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern Ermittlungsverfahren gegen die beteiligten Personen eingeleitet. Die genaue Anzahl wird erst im Zuge der weiteren Auswertung des Videomaterials festzustellen sein.

Da sich bei dem Spiel auch vier Verletzte gemeldet haben, will die Staatsanwaltschaft überprüfen, ob deren Verletzungen in Zusammenhang mit den Auswirkungen der Pyrotechnik stehen.

Als mögliche Delikte kommen laut Staatsanwaltschaft Vergehen der Sachbeschädigung, des Landfriedensbruches, der gefährlichen Körperverletzung nach dem Sprengstoffgesetz sowie wegen Verstoß gegen das Vermummungsverbot nach dem Versammlungsgesetz in Betracht.

Die Mainzer Fans hatten während des Spiels immer wieder Pyrotechnik gezündet und nach dem spielentscheidenden 2:0 ihrem Frust freien Lauf gelassen: Brennende Pyrokerzen wurden auf das Spielfeld geworfen. Das brannte Löcher in den Stadionrasen, in Werbebanden und - nachdem ein Ordner einen brennden Pyrostab zur Seite gekickt hatte, auch das Mainzer Blockbanner fing Feuer, was für viel Häme seitens der Kaiserslauterer Fans sorgte.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollen nun die vorhandenen Videoaufnahmen des Tatgeschehens auswerten, was erfahrungsgemäß längere Zeit in Anspruch nehmen wird.

Autor:

Jens Vollmer aus Wochenblatt Kaiserslautern

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