Angriffslustige Panther überrollen Dansenberg
Nach schwacher Leistung deftige Niederlage in Fürstenfeldbruck

Kein Durchkommen für Marc-Robin Eisel.
  • Kein Durchkommen für Marc-Robin Eisel.
  • Foto: TuS 04 KL-Dansenberg
  • hochgeladen von Michael Holstein

Einen gebrauchten Tag erwischte der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg bei seinem Gastspiel in Fürstenfeldbruck. Bei der 18:27-Niederlage nahm sich das Team nach guter Anfangsphase insbesondere im Angriff eine 50-minütige kollektive Auszeit. Einzig Alexander Schulze und Sebastian Bösing erreichten Normalform. Nach 100 Sekunden führten die Schwarz-Weißen mit 0:2, dann sollten dem Team von Coach Marco Sliwa nur noch drei (!) Treffer bis zur Halbzeitpause gelingen. Schwache Chancenverwertung verbunden mit Pech bei Holztreffern zu Beginn und im weiteren Verlauf ein schier unüberwindbarer Michael Luderschmid im Panther-Tor waren die Gründe für die desolate Offensivleistung. Dazu gesellten sich wieder einmal zahlreiche technische Fehler, die den Gegner zu einfachen Toren einluden. Der soliden Abwehrarbeit war es zu verdanken, dass es zur Halbzeit nur 11:5 für die Hausherren stand.

Nach dem Wechsel sollte die Wende geschafft werden, doch weit gefehlt, die Panther blieben bissig und legten mit einem 3:0-Lauf innerhalb von vier Minuten auf 14:5 vor. Der TuS schlug zurück, doch das 14:8 zwei Minuten später war nur eine Momentaufnahme ohne Wert. Die Gastgeber hielten das Tempo hoch und zogen auf 20:10 (42.) davon. Von da an schalteten sie einen Gang zurück und brachten das Spiel sicher zu Ende. Endstand 27:18.

Mit nur zwei Treffern aus dem Rückraum war die Hauptursache für den enttäuschenden Auftritt schnell gefunden. Viel zu behäbig und ohne Durchsetzungsvermögen agierten Laurent, Claussen, Egelhof & Co. gegen die wie erwartet offensiv ausgerichtete Abwehr der Hausherren. TuS-Coach Marco Sliwa war dementsprechend angesäuert beim anschließenden Pressegespräch. Zu allererst entschuldigte er sich bei den mitgereisten Dansenberger Fans für die dürftige Vorstellung seiner Mannschaft. „Mit dieser Angriffsleistung reicht es nicht, um hier etwas zu holen“, gab er enttäuscht zu Protokoll.

TuS Fürstenfeldbruck
Markus Winkler, Michael Luderschmid, Valentin Hagitte, Gianni Huber (1), Benno Gnan, Matthias Hild (2), Felix Augner (4), Korbinian Lex (1), Falk Kolodziej (2), Christian Haller (1), Sebastian Meinzer, Maximilian Lentner (5), Johannes Stumpf (3), Frederik Hartz (8/4), Ole Schwagerus. Trainer: Martin Wild.

TuS 04 KL-Dansenberg
Kevin Klier und Markus Seitz (im Tor), Steffen Kiefer (1), Theodoros Megalooikonomou (2), Christopher Seitz (1), Marc-Robin Eisel, Alexander Schulze (4), Luca Munzinger (1), Jan Claussen (1), Sebastian Bösing (4), Robin Egelhof (1), Loic Laurent (3/2), Timo Holstein. – Trainer: Marco Sliwa.

Schiedsrichter: Markus Fähnle/Jörg Schulle (HSG Oberkochen/Königsbronn)
Zuschauer: 640
Siebenmeter: 4/4 : 2/5
Zeitstrafen: 3 : 3
Der Spielfilm: 0:2, 4:3, 8:5, 11:5 (Halbzeit), 14:5, 14:8, 20:10, 24:13, 27:19 (Ende)

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