TuS2 kämpft famos und belohnt sich
Defensivstärke Garant für Heimsieg gegen Bingen

Vier Tore in vier Minuten: Max Dettinger trifft aus allen Lagen.
  • Vier Tore in vier Minuten: Max Dettinger trifft aus allen Lagen.
  • Foto: TuS 04 KL-Dansenberg
  • hochgeladen von Michael Holstein

Mit einer ganz starken Abwehrleistung sicherte sich die 2. Herrenmannschaft des TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg zwei wichtige Zähler gegen die HSG Rhein-Nahe Bingen. Bereits zur Pause führte das junge Perspektivteam mit 12:10 und baute im zweiten Durchgang seine Vorsprung kontinuierlich bis zum 24:19-Endstand aus.

Beim Comeback von Mannschaftskapitän Patrick Schulze, der nach seinem Kreuzbandriss Ende März diesen Jahres erstmals wieder im Kader stand, zeigte das Team von TuS-Coach Sebastian Wächter im Defensivverbund eine tadellose Leistung und kompensierte damit die nach wie vor offensichtlichen Schwächen in der Chancenverwertung. Das war auch der Grund warum Wächter bereits in der 9. Minute die grüne Karte legte und seine Jungs zum Rapport bat. Nur zwei magere Törchen standen, trotz einiger Großchancen, bis dahin für den TuS zu buche. Bis zum 5:7 (17.) änderte sich nur wenig. Geradezu fahrlässig wurden selbst beste Einwurfmöglichkeiten vergeben. Doch anders als in den vergangenen Partien hielt sich die Mannschaft mit exzellenter Abwehrarbeit am Leben. Schulze war es der gemeinsam mit Marco Holstein im Mittelblock für die dringend benötigte Stabilität sorgte. Aber auch auf den anderen Positionen wurde Schwerstarbeit verrichtet. So mussten sich die Gäste jede Torchance hart erkämpfen, ohne jedoch immer Zählbares mitzunehmen. Beim 8:8 (25.) durch den vierten Treffer des wie entfesselt aufspielenden Frederik Bohm war der Gleichstand geschafft. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten Linksaußen Max Dettinger. Mit einem Viererpack schoss er binnen vier Minuten eine 12:9-Führung heraus ehe die Gäste Sekunden vor der Halbzeitsirene auf 12:10 verkürzten.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Gäste, die bereits im Vorfeld der Partie zwei Auswärtspunkte fest eingeplant hatten, energisch. Mit zwei schnellen Toren zum 12:12 (32.) schien die HSG das Spiel wieder in den Griff zu bekommen, doch die TuS-Youngsters hatten längst den Respekt vor dem Tabellensechsten der ORPS-Saison 2018/19 abgelegt und blieben ihrem Matchplan treu. Hart verteidigen und geduldig Torchancen herausspielen. Mit dieser Taktik zermürbte der TuS die HSG mehr und mehr. Die Gäste fanden kaum noch Mittel, um das schwarz-weiße Abwehrbollwerk zu durchbrechen und wurden mehrfach ins Zeitspiel gedrängt. Der TuS seinerseits legte zwischen der 45. und der 55. Minute mit einem 6:2-Lauf den Grundstein für den zweiten Heimsieg der Saison. Nach dem 16:14 (43.) sorgten Timo Holstein, sein Bruder Marco mit drei Treffern in Folge sowie Maurice Lamotte mit einem Doppelpack für die Entscheidung. Nach dem 22:16 (55.) ließen die Gäste die Köpfe hängen, ob der für sie unerwarteten Pleite. Mit 24:19 holt die „Zweite“ im dritten Heimspiel den zweiten Sieg und das obwohl weiterhin ein Großteil der Leistungsträger verletzungsbedingt fehlt und noch länger fehlen wird. Doch Trainer Sebastian Wächter hat es geschafft, diesen Umstand aus den Köpfen seiner Jungs zu verbannen. Jeder vertraut auf seine Stärken und stellt sich in den Dienst der Mannschaft. So kann es weitergehen.

TuS 04 KL-Dansenberg 2
Henning Huber und Simon Egelhof (im Tor), Max Dettinger (4/1), Nick Beutler (1/1), Maurice Lamotte (3), Tim Lambrecht (2), Patrick Schulze, Marco Holstein (5), Frederik Bohm (6), Paul Poloczek (2), Henry Hofmann, Timo Holstein (1), Bastian Wilbrandt. Trainer: Sebastian Wächter.

HSG Rhein-Nahe Bingen
Niklas Weißbrod und Martin Scherschlicht (im Tor), Tim Michel (3), Mehmet Süngü, Nico Eichholtz (1), Marcel Trierweiler, Henrik Walb (2), Maximilian Schubert (1), Luca Hochstetter (1), Martin Schieke (1), Moritz Klapdohr (8/5), Julius Michel (1), Lukas Münz (1). Trainer: André Sikora-Schermuly.

Schiedsrichter: Jens Landgraf / Dirk Mayer (HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim)
Zuschauer: 120
Siebenmeter: 2/4, 5/5
Zeitstrafen: 2 : 2
Der Spielfilm: 2:1, 4:6, 9:8, 12:10 (Halbzeit), 12:12, 16:12, 22:16, 24:19 (Endstand)

Autor:

Michael Holstein aus Kaiserslautern-Süd

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