Teuflisch motiviert in die Hölle des Südens
Dansenberg zu Gast bei den Panthern in Fürstenfeldbruck

TuS-Kapitän Christopher Seitz konzentriert beim Torabschluss.
  • TuS-Kapitän Christopher Seitz konzentriert beim Torabschluss.
  • Foto: TuS 04 KL-Dansenberg
  • hochgeladen von Michael Holstein

Sowohl der TuS 04 Kaiserslautern-Dansenberg als auch der TuS Fürstenfeldbruck legten einen mehr als zufriedenstellenden Start in die aktuelle Drittligasaison hin. Dabei setzten die Panther gleich am ersten Spieltag ein mächtiges Ausrufezeichen als sie mit der HSG Konstanz den Topfavoriten auf die Meisterschaft mit 24:23 besiegten. Jedem Handballfreund wird noch die letzte Szene in Erinnerung sein, die es zu bundesweiter Onlinepräsenz schaffte. Der direkte Freiwurf für die HSG flog als Aufsetzer an Mauer und Torwart vorbei und blieb im Torwinkel kleben. So was sieht man auch nicht alle Tage.

Dass am Ende nicht eine einzige Aktion entscheidend sein soll, dafür will der TuS Dansenberg bei seinem Gastspiel vor den Toren Münchens alles tun. Nach dem Sieg bei den Junglöwen ist das Selbstvertrauen da, auch in der Fremde erfolgreich zu sein. Als großes Plus im bisherigen Saisonverlauf stellte sich die sehr gute Abwehrarbeit in Kombination mit einem überragend haltenden Torwart Kevin Klier heraus. Gerade einmal 23 Tore im Schnitt lässt das schwarz-weiße Bollwerk zu, aktuell Ligabestwert! Doch auch im Angriff ist der TuS gut aufgestellt und nur schwer auszurechnen. Die Verantwortung ist auf viele Schultern verteilt. TuS-Trainer Marco Sliwa rechnet mit einer intensiven Partie, in der sich sein Team keine unnötigen Fehler leisten darf. Allerdings muss er auf Fabian Serwinski verzichten, der sich den Finger gebrochen hat und mehrere Wochen ausfallen wird. Außerdem muss Robin von Lauppert aufgrund eines Nasenbeinbruchs noch pausieren. Für ihn rückt der erst 18-jährige Timo Holstein aus der A-Jugend als Backup auf Linksaußen in den Kader. Er ist schon der dritte Spieler aus der Dansenberger Talentschmiede, der den Sprung in den Drittligakader schafft. Vor ihm haben bereits Torhüter Henning Huber und Rechtsaußen Frederik Bohm, allesamt Jahrgang 2000, Einsatzzeiten in der 3. Liga erhalten.

Bei den Panthern fehlen zwar noch einige Stammkräfte, aber die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Trainer Martin Wild eine schlagkräftige Truppe am Start haben wird. Dazu kommt ein frenetisches Publikum, dass die Wittelsbacher-Halle regelmäßig zum Beben bringt. Mit rund 700 Zuschauern pro Heimspiel gehört der TuS Fürstenfeldbruck zu den absoluten Zuschauermagneten der Liga. Das Spiel beginnt am Samstagabend um 19.30 Uhr und wird bei Sportdeutschland.tv live im Stream übertragen.

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