Warum sind Selbsthilfegruppen so wichtig?
Selbsthilfegruppen: Was sie leisten und wie sie wirken
- Vorstand des Fördervereins und die beiden Leiterinnen der SHG "Lebensfreude". Foto: Jürgen Hurrle
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Beim jüngsten Treffen der Haßlocher Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" im Haßlocher Kulturviereck K 4 wurde nochmals deutlich, was Selbsthilfegruppen alles leisten, wenn es um den Zusammenhalt und den Erfahrungsaustausch von Menschen geht. 15 Jahre engagieren sich Ehrenamtliche in dieser Haßlocher Selbsthilfegruppe, um Menschen mit Depressionen und psychischen Erkrankungen zu helfen. Die Genesung eines jeden Betroffenen stehe immer im Vordergrund, wenn es um den Austausch von Erfahrungen und Meinungen geht, erklärt Jürgen Hurrle, Vorsitzender des Fördervereins der Haßlocher Selbsthilfegruppe.
Im November 2011 ist die Haßlocher SHG von Karin Hurrle gegründet worden, nachdem der DRK-Ortsverein die Gruppenarbeit für psychsch Kranke aufgelöst hatte. Um die Qualität ihrer Arbeit zu verbessern , hatten sich die beiden Leiterinnen Brigitte Auer und Karin Hurrle im Jahr 2020 vom Zentralinstitut für seelische Gesundheit (ZI) Mannheim als ERSTHELFERINNEN ausbilden lassen, um Menschen mit dieser Erkrankung besser beurteilen zu können. Seit der Gründung wird die Haßlocher SHG "Lebensfreude" von der zuständigen Förderstelle, der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland finanziell unterstützt, Für die jahrelange Unterstützung bedanken sich
Auer und Hurrle an dieser Stelle aufs Herzlichste. Ohne diese Unterstützung wären die Aktivitäten der Selbsthilfegruppe nicht möglich.
Dass die AOK Rheinland-Pfalz als Förderstelle hinter den Selbsthilfegruppen steht, kann dem jüngst veröffentlichten Bericht der AOK vom 6. April 2026 entnommen werden.; auch was Ehrenamtliche mit dieser Arbeit leisten.
Die Erfahrungen der beiden Leiterinnen Auer und Hurrle in der Vergangenheitn haben gezeigt, dass es nach Corona und der in Kraft getretenen Gesundheitsreform massive Probleme bei Menschen mit psychischen Erkrankungen gibt, um einen Therapieplatz zu bekommen. Es müsse mit monatelangen Wartezeiten gerechnet werden, wird von den Betroffenen berichtet. Selbsthilfegruppen seien daher die richtige Alternative, um als Anlaufstelle den Erfahrungsaustausch zu finden. Immer größerer Zuspruch sei von Hilfesuchenden zu verzeichnen, berichten Auer und Hurrle, wobei inzwischen viele jüngere Menschen solche Gruppentreffen in Anspruch nehmen würden .
Um die Haßlocher Selbsthilfegruppe vorzustellen, haben sich die Leiterinnen für den 23. landesweiten Ehrenamtstag in Kaiserslautern am 30. August 2026 angemeldet. Wer Näheres über die Haßlocher Selbsthilfegruppe "Lebensfreude" erfahren möchte, kann sich wie folgt informieren: Email: info@lebensfreude-selbsthilfe.de oder Handy 0170/2784150 (jh).
Autor:Jürgen Hurrle aus Haßloch |
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