Nachhaltiges Arbeiten und Wohnen
Centrum Obermühle von Hochwasser gefährdet
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Als Familie Bockslaff 2003 die Obermühle erwarb um dort Ideen umzusetzen stellten sie sich
nicht vor, 23 Jahre später diese Feststellung zu treffen: „Rückblickend würde man diesen Weg zwar nicht noch einmal in gleicher Form gehen“. Sie sind aber dennoch stolz auf das was sie daraus formten. Das unter Denkmalschutz stehende Gehöft gliederte damals die Rathausführung in das „Industriegelände Süd“ auf der anderen Rehbachuferseite ein. Damit war ein feinfühligerer Umgang mit dem Denkmalgrundstück nicht mehr möglich und das Rathaus erhielt mehr Einfluss. Unbeeindruckt setzte die Familie von Beginn an auf Nachhaltigkeit und leben im Einklang mit der Natur.
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Eine Erwerbsumwandlung von einst zu heute
Sie versorgen das große Gebäude seit 18 Jahren komplett mit Wärme aus zwei Erdwärmepumpen. Die erste dieser Art in RLP.
Anlässlich des aktuellen Firmenbesuches von Bürgermeister Tobias Meyer war auch HW-Schutz ein Thema. Der BM stellte erfreulicherweise fest: „gerade bei solchen Themen ist es wichtig frühzeitig miteinander ins Gespräch zu kommen“. Dem war aber nicht immer so. Bei den Überlegungen zu Hochwasserschutz ab 2010 für Haßloch blieb das Gehöft außen vor. Es kommt noch schlimmer. Der aktuell vorgesehene Hochwasser-Schutzdamm (HWSchutz) im Westen
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und Süden des Industriegebietes dient dessen Schutz aber nicht dem der Obermühle. Der Damm schützt auch nicht die Ortslage und leitet das von Westen kommende HW des Speyer- und Rehbaches neben der Obermühle in den Rehbach. Konsequenz: Das HW wird durch das Industriegebiet geleitet zum Hubertushof! An bei einem Unwetter, den Bachlauf versperrende Objekte wie umgefallene Bäume oder abgerissene Dachteile, möge man gar nicht denken (HW von hinten). Ein Sachverhalt auf den die BI-HW-Schutz mehrmals hinwies. Fazit: Die Ortslage ist weiterhin ohne HW-Schutz!! Der neue „Rehbach“ bietet dem Ort keinen Schutz, so die Studie vom Ing-Büro Hydrotec von 2012.
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Reste der Steuerung des Wasserrades das einst die Energie für die Mühle lieferte
Wird auch noch der Sohlsprung (Wassergefälle) neben der Obermühle beseitigt wäre keine Gewinnung von elektr. Strom mehr möglich, eine zukunftsweisende Energiegewinnung verspielt. Den Nutzen hin zum Fossil-Ausstieg wird uns gerade wiederholt aktuell vor Augen geführt.
Autor:Günter Moses aus Haßloch |
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